Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Importförderung: Einkäuferreise nach Kenia

Die Initiative zur Importförderung lädt vom 6. bis 10. Juni zur Einkäuferreise nach Kenia inklusive Besuch der nationalen Schnittblumenmesse IFTEX ein.

Während der Einkäuferreise im Juni lernen die Importeure mindestens zehn Farmen kennen.

Mit dem Valentinstag hat die Schnittblumenbranche gestern ein Saison-Highlight gemeistert. Eine gute Zeit, die weitere Saisonplanung vorzunehmen und auch an den Ausbau des Lieferantennetzwerks zu denken. Das Import Promotion Desk (IPD) lädt gemeinsam mit seinem kenianischen Partner „Kenya Flower Council" vom 6. bis 10. Juni zu einer Einkäuferreise nach Kenia ein. Als Blumenland hat Kenia eine lange Tradition, jedoch sind meist nur die großen Farmen international bekannt. Das IPD geht einen anderen Weg: Die Initiative zur Importförderung arbeitet mit kleinen und mittelständischen Unternehmen zusammen, die sich abseits der bekannten Anbaugebiete, rund um Lake Naivasha, Mount Kenya oder Nakuru, angesiedelt haben. Die Farmen haben langjährige Erfahrung in der Produktion von Schnittblumen gesammelt und produzieren qualitativ hochwertige Rosen und Summer Flowers. Auf dem Programm der Einkäuferreise steht auch ein Besuch der IFTEX, der kenianischen Fachmesse für Schnittblumen.

Während der Einkäuferreise im Juni lernen die Importeure mindestens zehn Farmen kennen, die die IPD-Experten im Vorfeld besucht und sorgfältig geprüft haben. Auf diese Weise sind wesentliche Kriterien wie hohe Qualität, Mindestmengen und eine gute Logistik über den Flughafen Nairobi sichergestellt. Zudem sind die Farmen inhabergeführt, flexibel und bereit, mit ihren europäischen Handelspartnern neue und exklusive Produkte zu entwickeln und auch Sonderwünsche, z.B. bei Verpackung, Produkten und Lieferzeiten, zu erfüllen. „Die Unternehmen sind exzellente Partner für den Direkthandel und können das Lieferantennetzwerk optimal ergänzen", so Dr. Andreas Gemählich, Experte für Sourcing + Markets im Bereich Schnittblumen beim Import Promotion Desk. „Wir kennen die Unternehmen in Kenia und können so sehr schnell einen persönlichen Kontakt herstellen. Der Besuch der Farmen auf der Einkäuferreise ist zudem die Chance, den Schnittblumenanbau und das Qualitätsmanagement vor Ort sowie die Menschen dahinter kennenzulernen." (IPD)

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