Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Im Interview: Marianne Wilz

Interview mit Marianne Wilz zur 19. Hallenschau der BUGA Erfurt: Der Blütengarten der Zukunft.

Marianne Wilz. Bild: DBG.

Frau Wilz, die Gärtnerei und Gartengestaltung Bruchmüller ist seit Jahren ein verlässlicher Partner der Bundesgartenschauausstellungen.

Ja, mein Vater als treibende Kraft im Hintergrund ist bereits seit 1995 in Cottbus dabei. Ich bin 2015 in der Havelregion eingestiegen. Wir produzieren in Möser bei Magdeburg auf ca. zehntausend Quadratmetern Freiland-, Folien- und Gewächs- hausfläche Frühjahrsblüher, Beet-, Balkon- und Gemüsepflanzen sowie Sommer-, Herbststauden und Gräser.

Wann haben Sie mit den Vorbereitungen für die Herbstschau zum Blütengarten der Zukunft begonnen?

Die Themen werden im Frühjahr geplant. Mit den Vorbereitungen haben wir vor drei Monaten begonnen. Die Lieferungen werden mit den Gestaltern abgestimmt. Frau Dallmann hat uns vorab gesagt, was sie haben möchte. Zusätzlich war sie auch in der Gärtnerei.

Wir schicken auch Fotos der Ware an die Gestalter. In Erfurt sind wir an vier Hallenschauen beteiligt. Vor der Anlieferung prüfen wir auch, was eventuell doch schon abgeblüht ist und was noch blüht. Mein Vater hat manchmal bereits zwei Jahre im Voraus mit der Kultivierung bestimmter Pflanzen begonnen.

Worauf haben Sie bei der Auswahl der Pflanzen geachtet?

In Zukunft wird es bei den Pflanzen neben der Trockenheitsverträglichkeit auch um eine lange Blütezeit mit guter Pollenbildung gehen. Bartblumen fangen jetzt an. Auch Sedum und Echinacean blühen spät. Eine andere Möglichkeit die Blütezeit zu verlängern, besteht darin, die Stauden nach der ersten Blüte zurückzuschneiden, um eine Nachblüte im Herbst anzuregen.

Worauf sollte im Blütengarten noch geachtet werden?

Auf die Blütenfarben Gelb und Blau. Insekten werden besonders von diesen beiden Farben angelockt. Ich begeistere mich besonders für die Sortenvielfalt und Neuhei- ten beim Salbei-Sortiment von denen wir eine Auswahl zeigen. Da ist züchterisch in den vergangenen Jahren wirklich viel passiert. Bei den gelben Blütenfarben beeindruckt mich auch das Garten-Sonnenauge, das von Juli bis Oktober blüht.

Worauf freuen Sie sich bei einer Hallenschau?

Ich freue mich, wenn ich Pflanzen anliefern kann und bin immer wieder überrascht, was die Hallengestalter daraus machen. Wow! Toll, kann ich nur sagen. Auf diese Ideen würde ich gar nicht kommen. Sie können zaubern. Mit Blumen.

Vielen Dank!

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