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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Im Interview: Beatrix Schaffranka
Als Floristin und Dekorateurin sind Sie auf Events und Messen spezialisiert. Wie haben Sie bei dieser Hallenschau gearbeitet?
Das Thema „Alexa, wie macht der Fuchs?" war von Kuratorin Gabriele Haufe vorgegeben, wir haben die Idee umgesetzt. Meine Gestaltung geht über die Farbe und die Form. Es muss blumig sein. Und es gibt immer den Spagat zwischen dem oberflächlichen Eindruck und der tiefergehenden Information. Die Schau muss den Leuten gefallen, die nur durchschlendern, aber sie muss auch denjenigen etwas bieten, die tiefer einsteigen wollen. Da muss man sich richtig hineindenken.
Was war die größte Herausforderung bei dieser Hallenschau?
Die Pflanzen. Es gab viel weniger Fuchsien, als ich ursprünglich dachte. Es gibt ohnehin nur noch wenige Züchter*innen, für die Gärtnereien ist die Fuchsie aufwendig. Und in diesem Jahr hat der Hagel viel kaputt gemacht. Aber es ist immer eine Überraschung, was wir bekommen. Wir haben uns der Herausforderung gestellt.
Die ergänzenden Gehölze durften Sie selber aussuchen?
Ja, das war etwas Besonderes. Wir sind zur Baumschule Nielsen in Soltau gefahren und haben ausgewählt, was sich eignen könnte. Das war toll, wo kann man das schon! Wir haben uns für dunkellaubige Pflanzen entschieden, um Farbe reinzugeben.
Wie viel Arbeit bedeutet eine solche Schau für Sie?
Mit meinem Team aus acht Kolleg*innen war ich fünf Tage in der Halle. Es ist eine Teamleistung, so etwas kann man nur gemeinsam schaffen. Wir bringen immer alles, was wir an Material benötigen, selber mit – von der Kaffeetasse bis zum Handfeger. So eine Schau muss ich lange vorplanen. Auf manches muss ich ein halbes Jahr warten. Wir haben ein Beschaffungs- und Lieferkettenproblem. Da muss man sehr vorausschauend denken und auch mal Risiken eingehen. Und Kosten vorstrecken. Das ist nichts für ganz junge Florist*innen.
Nach Heilbronn und Erfurt sind Sie nun zum dritten Mal bei einer BUGA dabei und gestalten die Schau für die Deutsche Fuchsien-Gesellschaft. Warum nehmen Sie gerne teil?
Es ist ein Wanderzirkus. Das Projekthafte gefällt mir daran. Ich habe viel Freiheit, die Planung lässt mir sehr viel Spielraum. Natürlich kann es vorkommen, dass man auch mal eine Nacht dranhängen muss. Aber es ist ein schönes Gefühl, zu sehen, was man erschaffen hat. Es macht einfach Spaß, aus vielen kleinen Puzzleteilen so ein Endergebnis zu machen.
Vielen Dank!

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