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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Im Interview: Annegret Rose
Frau Rose, was stellen Sie in dieser Hallenschau aus?
Ganz wunderbare Pfingstrosen, zwölf verschiedene Sorten. Mein Betrieb in Erfurt hat 85 Hektar mit Spezialkulturen. Eigentlich sind wir Vermehrer, wir vermehren 200 Sorten Saatgut. Aber Pfingstrosen und Astern sind unsere Flaggschiffe. Sie sind immer ein Augenschmaus.
Was zeichnet Ihre Pfingstrosen aus?
In meinem Sichtungsgarten schaue ich, welche Exemplare das wärmer werdende Klima besser vertragen. Es ist unsere Aufgabe, diejenigen auszulesen, die besser funktionieren und gedeihen. Die Zahl der Pflanzen ist so groß, dass ich immer etwas finde. Erfurt hat hervorragende Böden, sie gehören zu den besten Böden in Deutschland. Wir haben trockenes Klima, harte Sommer und lange, schöne Herbste. Das sind ideale Voraussetzungen. Und wir haben die fachliche Kompetenz.
Ihr Betrieb hat eine Demeter-Zertifizierung – ein Qualitätslabel für Erzeugnisse aus der biologisch-dynamischen Landwirtschaft. Was bedeutet das?
Die Böden sind für uns die absolute Grundlage. Wir behandeln sie so, dass sie auch noch für die folgenden Generationen fruchtbar sind. Und mit unserem Saatgut wollen wir einen Beitrag leisten. Die Demeter-Richtlinien entsprechen dem, was wir für richtig halten. Beim Anbau muss zum Beispiel der Kreislauf sichergestellt sein, und unsere Wirtschaftsweise bezieht auch andere Lebewesen mit ein. Das funktioniert: Rebhuhn, Feldhamster und Feldlerchen sind auf unseren Flächen zu Hause.
Warum nehmen Sie an der BUGA Mannheim 2023 teil?
Ich bin seit der BUGA Cottbus 1995 bei jeder Bundesgartenschau dabei. Ich mache gerne mit, denn es macht mir Freude, den Menschen zu zeigen, was alles Schönes auf den Feldern von Erfurt wächst. Das liegt mir sehr am Herzen, es ist mir wichtig, eine Verbindung zu den Besuchern herzustellen. Mit unseren Demeter-Pflanzen sind wir auf Gartenschauen präsent um zu zeigen, dass Gartenbau auch ohne Chemikalien funktioniert.
Vielen Dank!

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