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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
IKEA: Gutes Geschäftsjahr 2018
IKEA Deutschland schloss das Geschäftsjahr 2018 (1. September 2017 bis 31. August 2018) mit einem Umsatz von 5,003 Mrd. Euro ab, was einen Zuwachs von 2,8% im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Der Online-Anteil am Gesamtumsatz belief sich mit 371 Mio. Euro auf 7,4% und verzeichnete ein Wachstum von 12,8%. Durchschnittlich gaben die deutschen IKEA Kunden mit 94,40 Euro je Einkauf 2,6% mehr aus als im Vorjahr. IKEA Food wuchs um 4,0% auf einen Umsatz von 239,5 Mio. Euro. Der Löwenanteil des Wachstums resultierte aus dem Möbelbereich, insbesondere der Bereich Wohnzimmer steuerte 60% des Wachstums bei, Schlafzimmer weitere 30%. Die Besucherzahl in den 53 deutschen Einrichtungshäusern blieb mit rund 100 Mio. Menschen in etwa gleich. IKEA.de hingegen hatte 9% mehr Besucher mit insgesamt 286,3 Mio. Dennis Balslev, Geschäftsführer von IKEA Deutschland: "Ich freue mich, dass wir erstmals die Umsatzgrenze von 5 Mrd. überschritten haben. Ein wichtiger Erfolgsfaktor hierfür sind unsere 53 Einrichtungshäuser, die auch in Zeiten des Online-Handels eine entscheidende Rolle beim Möbelkauf spielen."
Deutlich gestiegen ist die Nachfrage nach Serviceleistungen, um insgesamt 8%. Darunter fallen vor allem Kücheninstallationen und -aufmaße (jeweils +21%), Click&Collect-Ordern (+75%) sowie Möbelmontage (+4%).
Dennis Balslev: "Wir sehen sehr deutlich, dass sich die Erwartungen und das Einkaufsverhalten der Kunden verändert haben und sich weiter ändern werden. Service ist oft kaufentscheidend, auch eine gute Erreichbarkeit ist wichtiger denn je."
Neben den Kunden-Servicecentern in Hofheim-Diedenbergen und Rostock investierte IKEA Deutschland daher im Februar in einen dritten Standort in Berlin. Im Mai 2018 hat IKEA die Lieferpreise für Pakete auf 3,90 Euro (bis 16 kg) bzw. 6,90 Euro (bis 30 kg) gesenkt und die Lieferzeit auf rund 5 Tage verkürzt. Kaufen die Kunden direkt im Einrichtungshaus ein, können sie per Spedition am selben oder am Folgetag beliefert werden. Bei Online-Bestellungen bietet IKEA dies bereits in Berlin und Hamburg an und bereitet derzeit den Roll-out dieses Angebots auf weitere Standorte vor. (Quelle: ots)

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