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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
IHK-Nord: EU-Wasserrahmenrichtlinie hemmt Wirtschaft
Zentrale Forderung ist insbesondere der bessere Ausgleich ökonomischer und ökologischer Belange. „Ausnahmeregelungen und Abweichungen sowie die Anerkennung von Ausgleichs-und Ersatzmaßnahmen müssen in die Wasserrahmenrichtlinie aufgenommen werden“, fordert Friederike C. Kühn, Vorsitzende der IHK Nord. Diese seien - in der aktuellen Form der Wasserrahmenrichtlinie –nur in sehr engen Grenzen möglich.
Um die Investitionsentscheidungen von Unternehmen zu sichern, sei zudem eine Regelung des Bestandsschutzes von herausragender Bedeutung. Gerade für den Schutz kleiner und mittlerer Unternehmen sei darüber hinaus die Einführung einer Bagatellgrenze sinnvoll. Diese würde es ermöglichen, auch geringfügige Verschlechterungen, die sich aus wirtschaftlicher Nutzung von Gewässernergeben können, mit der Wasserrahmenrichtlinie in Einklang zu bringen. „Aufgrund des auch von der Rechtsprechung streng ausgelegten Verschlechterungsverbots sind auch nur vorübergehende Verschlechterungen grundsätzlich unzulässig“ führt Kühn weiter aus.
Fundament der Stellungnahme der IHK Nord ist dabei ein in Auftrag gegebenes Gutachten zu den Auswirkungen der Wasserrahmenrichtlinie auf die norddeutsche Wirtschaft. Demnach verzögere die Wasserrahmenrichtlinie einzelbetriebliche Vorhaben um mehr als ein Jahr bei Mehrkosten um 15 bis 20%, bei öffentlichen Infrastrukturvorhaben ergeben sich laut der Expertise sogar Mehrkosten in Millionenhöhe bei einer Zeitverzögerung von 1 bis 2 Jahren.
„Die Ergebnisse der Expertise haben eindeutig gezeigt, dass die derzeit gültige EU-Wasserrahmenrichtlinie die Dynamik der norddeutschen Wirtschaft hemmt und sich negativ auf den gesamten Wirtschaftsstandort Norddeutschland auswirkt - insbesondere auf die Planung und Durchführung zentraler Infrastrukturprojekte, aber auch auf wichtige Branchen wie die Hafenwirtschaft oder die Schiffbauindustrie. Es ist daher besonders wichtig, die Interessen der norddeutschen Wirtschaft im Hinblick auf die Wasserrahmenrichtlinie bereits zu einem frühen Zeitpunkt gegenüber der EU-Kommission einzubringen“, so Kühn abschließend. (IHK Nord)

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