Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

IGW: Bloß keine Plastikbäume zum Fest

"Keine Alternative: Plastikbäume" - so titelt die Zeitschrift "Ökotest". Die Interessengemeinschaft der Jungweihnachtsbaumanbauer (IGW) in Deutschland und Österreich begrüßt die klare Aussage.

Beim Naturbaum gibt es viel Auswahl. Bild: GABOT.

Die „Ökotest“-Autoren Benita Wintermantel und Lino Wirag stellen in ihrem Artikel vom 30. November 2023 fest: „Plastikbäume sind keine gute Idee: Ihre Ökobilanz ist deutlich schlechter als die natürlicher Weihnachtsbäume.“ Das oft verwendete Argument, die künstlichen Bäume könnten einige Jahre wiederverwendet werden, sei zwar zutreffend, aber: „Da die meisten Plastik-Weihnachtsbäume aus Fernost kommen, ist ihr ökologischer Fußabdruck schon allein wegen des langen Transportwegs groß.“ Und: „Auch bei mehrjährigem Gebrauch landet die Plastiktanne früher oder später auf dem Müll und setzt beim Verbrennen Giftstoffe frei.“

Damit bestätige „Ökotest“, was sein Verband schon seit Jahren propagiere, sagt Peter Geiß (54), der Vorsitzende des Anbauer-Verbandes IGW: „Wer einen Weihnachtsbaum kauft, der aus der Region stammt und über Jahre nach IGW-Standards kultiviert wurde, schadet der Umwelt nicht und stärkt darüber hinaus die heimische Wirtschaft!“ Der Naturbaum aus der Heimat ohne lange Transportwege sei zumindest klimaneutral, ökologisch völlig unbedenklich und ermögliche darüber hinaus die Pflege des Waldes. Außerdem, so Geiß: „Für jeden gefällten Baum pflanzen wir mindestens einen nach.“

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