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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
IGW: 1.000 Gäste beim Blumenhallenempfang
Der Gartenbau präsentiert sich als leistungsstarke und vielfältige Branche. Beim traditionellen Blumenhallenempfang des Zentralverbandes Gartenbau e. V. (ZVG) am Vorabend der Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin betonte ZVG-Präsident Jürgen Mertz den Mitgestaltungswillen und die Bereitschaft der Branche bei den anstehenden Aufgaben beim Umwelt- und Insektenschutz. Mertz verwies gleichzeitig auf die Bedeutung der gärtnerischen Produkte für eine lebenswerte Umwelt und gesunde Ernährung.
Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner stellte den Gartenbau als wichtigen Wirtschaftsfaktor heraus. Der Gartenbau habe außerdem einiges zu bieten bei den Schlagworten Nachhaltigkeit und Klimawandel. Dazu zählten umweltfreundliche Verpackungen ebenso wie neue Substratmischungen mit geringem Torfanteil und neue Konzepte für energiesparende Gewächshäuser. Die Ministerin verwies auf die Unterstützung durch ihr Haus, beispielsweise durch Forschungsprojekte zum nichtchemischen Pflanzenschutz, bei der Digitalisierung und zum Torfersatz. Für das Bundesprogramm zur Steigerung der Energieeffizienz habe man rund 156 Mio. Euro bis zum Jahr 2023 eingeplant.
Staatsekretär Ingmar Streese von der Berliner Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz betonte die Verantwortung für die Natur auch im städtischen Raum. Er verwies insbesondere auf die „Charta für das Berliner Stadtgrün“, die zeitnah verabschiedet wird. Sie soll die unverzichtbare Bedeutung des Stadtgrüns für Berlin als Selbstverpflichtung der Politik neu verhandeln und festschreiben. Grüne Infrastruktur müsse gleichberechtigt neben der grauen Infrastruktur gesehen und geplant werden, betonte Streese. Das urbane Grün fördere die Biodiversität und mache Metropolen klimarobust und lebenswert.
Zum Blumenhallenempfang begrüßte der ZVG erneut mehr als 1.000 Gäste. Leitthema des ZVG-Standes in der Halle 9 auf der Grünen Woche ist „Klima2go“. Dort greift der Verband die Herausforderungen der Branche durch die Klimaveränderung auf und stellt u.a. die Leistungen des Gartenbaus beim Insektenschutz und zur Torfreduktion vor. Außerdem wird die neue Endverbrauchsbroschüre zu Insektenfreundlichen Pflanzen präsentiert. (ZVG)

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