Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

IGA Berlin 2017: Übergabe der Großen Goldmedaillen

Am 23. September erfolgte die feierliche Übergabe der Großen Goldmedaillen der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH auf der IGA Berlin 2017.

Von links nach rechts: Dr. Christian Schickardt, Vorstand (Vizepräsident) des Landesverband Gartenbau Sachsen-Anhalt e.V., Ministerialdirigent Hans-Jürgen Schulz, Abteilungsleiter im Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie des Landes Sachsen-Anhalt, Herbert Rieckhoff, Gartenbau & Floristik Rieckhoff, Jochen Sandner, Geschäftsführer der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH und Renate Behrmann, Ausstellungsbevollmächtigte der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft mit den Auszeichnungen für Herbert Rieckhoff. Bild: dbg.

Am 23. September erfolgte die feierliche Übergabe der Großen Goldmedaillen der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH und der Ehrenpreise des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft und Energie des Landes Sachsen-Anhalt, des Berliner Ministeriums für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz und der Landwirtschaftskammer Niedersachsen an die erfolgreichen Teilnehmer am gärtnerischen Wettbewerb der 25. Hallenschau auf der IGA Berlin 2017.

Sechzehn Aussteller aus Sachsen-Anhalt und vier Aussteller aus weiteren Bundesländern haben die 25. Länderschau mit Hunderten von Cyclamen, Calluna, Erica gracilis und Solitärsträuchern beschickt. Die Sachsen bewiesen in dieser gärtnerischen Leistungsschau sowohl ihr Können in der Pflanzenzucht wie auch in der Pflege. Jahreszeitentsprechend leuchteten qualitätsvolle Alpenveilchen in allen nur denkbaren Rot-, Pink- und Rosétönen bis zu tiefem Violett - zum Teil mit zweifarbigen Petalen. Die Calluna kontrastierten mit hellgrünen Wedeln das farbenfrohe Blattspiel der rotlaubigen und hellgrünlaubigen Heuchera und Gräser. Die vertikale Gestaltung der Halle wurde von aparten Gladiolengestecken und Rittersporn in vielen Variationen bestimmt. Floristische Werkstücke mit Kürbis und Früchten in Körben, Kränzen und Hanging Baskets ergänzten die Herbstpracht. Regionale Themen strukturierten die Halle und boten dem Publikum viele Bepflanzungsbeispiele mit Stauden, Beet- und Balkonblumen: Saale-Unstrut, die Region aus Wein und Stein, präsentierte sich in einem grün gesteckten Band aus Gläsern, Gräsern, Flaschen, Astwerk und Enzian. Auch der Wörlitzer Park erzählte seine Entstehungsgeschichte. “Sachsen-Anhalts schönste Flecken“ beschrieben Heidepflanzen wie die „Sächsische Ballonheide“ - ergänzt durch Sedum, Salbei und Heuchera.

Sachsens Persönlichkeiten von Fürst Pückler bis Käthe Kruse wurden symbolisch mit Gestecken geehrt, die phantasievoll auf ein Spezifikum der Persönlichkeiten anspielten. Auch ein Sonnenuntergang am Meer konnte mit entsprechenden Farbverläufen von Chrysanthemen bis hin zum Blau durch Rittersporn erlebt werden. Und natürlich traten sächsische Züchter auf, die sich auf eine Pflanze spezialisiert hatten: wie z.B. auf Capsicum, Erdbeeren oder Champignons, die anschaulich und publikumswirksam in verschiedenen Wachstumsphasen gezeigt wurden. Nicht zuletzt gab es Informationen über die Landesgartenschau in Burg, die 2018 an den Start geht. Diese Hallenschau steckt voller Geschichten, ist aber in ihrer Gesamtheit sehr harmonisch gestaltet. 15.000 Besucher haben sich am Sonnabend von der Pracht inspirieren lassen. (Quelle: dbg)

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