Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

IG BAU: Stärkere Kontrollen von Mindestlöhnen gefordert

Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) fordert stärkere Kontrollen der Mindestlöhne und bei Scheinselbstständigkeit.

Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) fordert stärkere Kontrollen der Mindestlöhne und bei Scheinselbstständigkeit. Anlässlich des Welttags für menschenwürdige Arbeit sagte der IG BAU-Bundesvorsitzende Robert Feiger: „Ausbeutung gibt es nicht nur in Schwellen- und Entwicklungsländern. Ausbeutung findet auch vor unserer Haustür statt.Man muss sich nicht besonders anstrengen, um es zu sehen – aber überhaupt erst einmal hingucken muss man schon. Deshalb brauchen wir dringend mehr Kontrolleure, die hinschauen und wenigstens die Einhaltung der Mindeststandards sicherstellen. Dazu gehören neben der Kontrolle von Branchenmindestlöhnen und dem gesetzlichen Mindestlohn ebenso die Kontrolle der Arbeits- und Gesundheitsschutzvorschriften. Regelungen, die nicht überprüft werden, stehen bald nur noch auf dem Papier. Das haben wir beim Arbeitszeitgesetz sehr deutlich gesehen. So etwas darf sich nicht wiederholen.“

Mindestlohnkontrollen führt die dem Zoll zugehörige Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) durch. Trotz Einführung des gesetzlichen Mindestlohns wurde die Personalstärke der vorherigen rund 6.700 Stellen nicht aufgestockt. Für die Zukunft ist lediglich der Ausgleich der Altersabgänge geplant.

Seit dieser Woche zieht der zuständige Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble sogar noch Personal von der FKS ab, um Grenzen und Flüchtlinge zu kontrollieren. „Die FKS braucht nicht weniger, sondern mehr Kontrolleure. Schließlich ist durch den gesetzlichen Mindestlohn die Zahl der Mindestlohnempfänger um mehrere Millionen angestiegen. Deshalb ist eine Aufstockung auf 10.000 Stellen bei der FKS das Minimum“, sagte Feiger. (IGBAU)

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