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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
IG BAU: Fordert Ende der Blockadehaltung
Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) fordert die Arbeitgeber auf, ihre Blockadehaltung zu beenden und zu sachlichen Verhandlungen zurückzukehren.
„Die Strategie der Arbeitgeber läuft darauf hinaus, die Floristen im Osten auf den gesetzlichen Mindestlohn zu drücken. Das kann nicht die Zukunft der Branche sein. Die Fachkräfte haben eine gute Ausbildung, sie bringen hohe Qualität und engagierte Leistung in einem anstrengenden Beruf mit. Dafür haben sie mehr verdient als das Existenzminimum“, sagte der Stellvertretende IG BAU-Bundesvorsitzende Harald Schaum.
„Floristik-Betriebe verdienen auch im Osten gutes Geld. Sie sind dabei auf fachkundige Mitarbeiter angewiesen. Wenn die Arbeitgeber nicht umdenken, machen sie sich schuldig am Niedergang einer ganzen Branche. Ohne kompetente Beratung und geschultes Aufbinden und Stecken der Blumen werden Kunden schnell lernen, dass ihr Angebot nicht besser ist, als vorgefertigte Sträuße aus dem Supermarkt.“
Die Arbeitgeber hatten lediglich ein Plus von zwei Mal 16 Cent über 24 Monate angeboten. Facharbeiter kämen dann gerade einmal auf einen Stundenlohn von neun Euro. Da in der vorgeschlagenen Laufzeit der gesetzliche Mindestlohn weiter angehoben wird, bedeutet dies ein Unterschreiten der untersten Lohngrenze. Die IG BAU fordert dagegen ein unterstes Entgelt von mindestens 9,10 Euro pro Stunde. Zudem soll das Entgeltgefüge bis zum Jahr 2018 bundesweit vereinheitlicht werden. (IG BAU)

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