- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- IG BAU: Fordert Einkommensplus von 6%
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
IG BAU: Fordert Einkommensplus von 6%
Die IG BAU geht mit einer Forderung nach 6% mehr Lohn und Gehalt für die rund 121.000 Beschäftigten im Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau in die jetzt begonnene Tarifverhandlung. Dabei wird der Angleichung der Ost- an die Westlöhne im Jahr 30 des Mauerfalls eine bedeutende Rolle zukommen.
Gleichzeitig soll die Auszubildendenvergütung um 125 Euro pro Ausbildungsjahr steigen und im Fall von Überstunden sollen auch Azubis einen Zuschlag erhalten. „Die Branche eilt im Bauboom von einem Rekordergebnis zum nächsten. Innerhalb von fünf Jahren stiegen die Umsätze um ein Viertel. Wo man hinschaut herrscht Fachkräftemangel. Auch die Arbeitgeber haben das Problem erkannt, können sich aber nicht auf eine Lösung einigen. Die Rahmenbedingungen können nicht mit anderen Branchen mithalten. Mit den Tarifverhandlungen haben die Arbeitgeber die Chance, aufzuholen. Sie sollten diese nutzen“, sagte der Stellvertretende IG BAU-Bundesvorsitzende und Verhandlungsführer Dietmar Schäfers zum Auftakt der Verhandlungen. „Neben den Einkommen sind gute Perspektiven für die Beschäftigten zentral für die Attraktivität des Garten-, Landschafts- und Sportplatzbaus. Nicht umsonst führen wir mit den Arbeitgebern Gespräche zur Umsetzung der Sozialpartnervereinbarung 'Zur Zukunft der Branche'. Die dort begonnene Diskussion zur Weiterbildungsstruktur muss jetzt Früchte tragen. Mit einem bundesweit ersten Weiterbildungstarifvertrag wie wir ihn hier anbieten, kann der Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau über die Branche hinaus ein Signal für Attraktivität und Verantwortungsbewusstsein setzen.“ Derzeit beträgt der Ecklohn für einen Facharbeiter im Westen 15,91 Euro und im Osten 15,59 Euro pro Stunde.

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.