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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
IG Agroforst: Will Bäume zurück aufs Feld bringen
Der Zahl der Hochstammbäume ist in der Schweiz seit Jahren stark rückläufig. Dieser Entwicklung will die neu gegründete Interessengemeinschaft Agroforst Einhalt gebieten.
Während der letzten fünfzig Jahre sind 80% der Hochstamm-Obstbäume verschwunden. Das verwundert wenig, gelten sie als unrentabel, unproduktiv und als Hindernis für eine rationelle Bewirtschaftung der Felder. Dass dem nicht so ist, will die von der Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon ART und der Schweizerischen Vereinigung für die Entwicklung der Landwirtschaft und des ländlichen Raums, Agridea, mit der neu gegründeten Interessengemeinschaft Agroforst beweisen. Agroforstsysteme sind eine Kombination aus Obst- und Ackerbau. Solche Flächen liessen sich mit modernen Maschinen rationell bewirtschaften, weil die Bäume in Reihen mit grossen Abständen gepflanzt werden. Zudem seien sie bei richtiger Planung rentabel, wie es in einer Medienmitteilung heißt. Gemäß Berechnungen von ART kann die Gewinnschwelle nach 3 bis 16 Jahren erreicht werden – je nach Baumart und Anzahl, Nutzung des Ackers und Höhe der Direktzahlungen. Bäume auf den Feldern leisten wichtige Umweltbeiträge: So schützen sie den Boden vor Erosion, binden klimaschädliches Kohlendioxid und fördern die Artenvielfalt. (Quelle: lid)

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