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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
ifo: Zahl der Kurzarbeiter im Juli gesunken
Im Juli 2021 waren noch 3,1% der abhängig Beschäftigten in Kurzarbeit, nach 4,1*% im Vormonat. Das schätzt das ifo Institut auf der Grundlage seiner Konjunkturumfrage und von Daten der Bundesagentur für Arbeit. „Vor allem in den Branchen mit Corona-Lockerungen ging die Kurzarbeit erneut kräftig zurück“, sagt ifo-Umfrageexperte Stefan Sauer. „In der Industrie jedoch sehen wir erste Auswirkungen der Engpässe bei Vorprodukten und Rohmaterialien auf den Umfang der Kurzarbeit.“
In der Autobranche stieg die Zahl der Kurzarbeitenden von 14.500 auf 32.100. Das sind jetzt 3,4% nach 1,5%. Sehr hoch liegt der Anteil weiter bei den Druckereien mit 13,8 nach 14,1%. Das sind noch 17.300 Beschäftigte. Insgesamt stieg der Anteil in der Industrie von 3,1 auf 3,6%. Das sind 249.000 nach 214.000 Beschäftigten.
Im Gastgewerbe sank die Zahl der Menschen in Kurzarbeit merklich von 295.000* auf 183.000. Das entspricht noch 17,2% der Beschäftigten nach 27,8*% im Juni. Im Einzelhandel verringerte sich die Zahl der Kurzarbeitenden von 92.600* auf 41.700. Das sind noch 1,7%. (ifo)
(*) korrigierter Wert.

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