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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
ifo: Weniger Firmen wollen ihre Preise erhöhen
„Sinkende Energiepreise, zu denen die Hoffnungen auf Frieden im Nahen Osten zusätzlich beigetragen haben, scheinen die Unternehmen zuversichtlicher hinsichtlich der wirtschaftlichen Lage gemacht zu haben. Allerdings dürften die Produzenten- und Verbraucherpreise in den kommenden Monaten weiterhin steigen“, sagt ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser. Die Preiserwartungen liegen seit März noch erheblich über dem Durchschnitt von 18,3 für den Zeitraum 2023 bis 2025.
Besonders bei den energieintensiven Unternehmen sind die Preiserwartungen gefallen: hier ging der Indikator von 41,2 auf 30,2 Punkte zurück. Bei den nicht-energieintensiven Unternehmen hat der Preisdruck ebenfalls etwas nachgelassen: von 30,3 auf 27,1 Punkte. In den Dienstleistungs- und Handelssektoren sind die Preiserwartungen von 25,0* bzw. 48,7* auf 21,4 bzw. 42,2 Punkte gesunken. Auch im Verarbeitenden Gewerbe ging der Indikator zurück auf 28,5 Punkte, nach 31,6 im Mai. Die Hersteller von Lebensmitteln planen deutlich seltener mit steigenden Preisen: Der Indikator fiel von 19,6 Punkten auf 12,7. Der Preisdruck im Lebensmitteleinzelhandel schwächte sich etwas ab von 55,3 Punkten auf 48,5 Punkte, bleibt aber nach wie vor hoch.
*Saisonbereinigt korrigiert
Die Punkte bei den ifo Preiserwartungen geben an, wie viel Prozent der Unternehmen per saldo ihre Preise erhöhen wollen. Der Saldo ergibt sich, indem man vom prozentualen Anteil der Unternehmen, die ihre Preise anheben wollen, den prozentualen Anteil derer abzieht, die ihre Preise senken wollen. Wenn alle befragten Unternehmen beabsichtigten, ihre Preise zu erhöhen, läge der Saldo bei +100 Punkten. Würden alle ihre Preise senken wollen, läge er bei −100. Der Saldo wurde saisonbereinigt. Das ifo Institut fragt nicht nach der Höhe der geplanten Preisänderung.

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