Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

ifo: Wenige Unternehmen rechnen mit Verbesserung

Rund 26% der deutschen Unternehmen erwarten 2026 eine Verschlechterung ihrer Geschäfte. Das ergab eine aktuelle Umfrage des ifo Instituts.

Jedes vierte Unternehmen rechnet laut ifo im Jahr 2026 mit schlechteren Geschäften.

59% der befragten Unternehmen rechnen damit, dass sich ihre wirtschaftliche Lage im kommenden Jahr nicht verändern wird. Nur 14,9% hoffen auf eine Verbesserung. „Die Unternehmen bleiben sehr zurückhaltend – von Aufbruchstimmung ist weit und breit nichts zu sehen“, sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo Umfragen. „Wirklich optimistisch blickt kaum eine Branche auf 2026“.

Die Skepsis erstreckt sich über alle Wirtschaftsbereiche. Industrieunternehmen erwarten zu 55,3% 2026 eine unveränderte Lage, 26,5% rechnen mit schlechteren Geschäften, 18,2% mit einer Verbesserung. Positiv fällt der Bereich der elektrischen Ausrüstungen auf, in dem der Anteil der optimistischen Unternehmen (27,1%) den der pessimistischen Unternehmen (12,7%) übertrifft.  

Bei den Dienstleistungsunternehmen zeigt sich ein ähnliches Bild. Hier erwarten 62,8% eine stabile Lage, 23,2% eine ungünstige Entwicklung, 14% hoffen auf eine Verbesserung. Besonders viele pessimistische Einschätzungen kommen aus dem Handel. Hier erwarten 32,5% eine Verschlechterung.  

Auch im Baugewerbe ist der Ausblick verhalten. 33,2% der Betriebe rechnen mit einer ungünstigeren Lage, 56,5% erwarten 2026 keine Veränderung und nur 10,3% hoffen auf bessere Geschäfte. „Die Zahlen sind insofern überraschend, als die Branche eigentlich auf das angekündigte Infrastrukturpaket hoffen könnte. Euphorie scheint dies noch nicht auszulösen“, sagt Wohlrabe.

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