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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
ifo: Unternehmen locken Fachkräfte mit flexiblen Arbeitszeiten
„Angesichts des Arbeits- und Fachkräftemangels müssen Unternehmen für Bewerber attraktiv sein. Flexible Arbeitszeiten spielen dabei eine zentrale Rolle“, sagt ifo-Forscherin Daria Schaller. Vor allem Dienstleister (78%) setzen auf flexible Arbeitszeiten. Im Handel sind es 72%. Große Unternehmen bieten diese Möglichkeit etwas häufiger als kleine Firmen an.
Um zusätzliche Anreize zu schaffen, bieten 68% außerdem Weiterbildungen an. Bei großen Unternehmen sind es 85%, bei kleinen Firmen 58%. Zusatzangebote wie ein Jobticket, eine Kantine oder Sport folgen auf Rang drei mit 60%. Bei den großen Unternehmen bieten sogar 89% diese Möglichkeiten. Unter den kleinen Firmen sind es nur 37%. Etwa ein Drittel der Unternehmen bietet einen flexiblen Arbeitsort (34%). Der Handel kann diese Option seltener anbieten (20%) als die Industrie (35%) oder die Dienstleister (39%). Auf eine überdurchschnittliche Bezahlung setzen 32% der Unternehmen. Die Möglichkeiten eines Sabbaticals (12%), einer 4-Tage-Woche (11%) oder einer Workation (5%) spielen bisher eine untergeordnete Rolle.

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