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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
ifo: Unternehmen geben Kosten verzögert weiter
Demnach haben die Firmen in den vergangenen Monaten ihre Einkaufspreise erst zu 34% durchgereicht. Bis April planen sie, auf 50% zu erhöhen. „Dies führt voraussichtlich zu weiterem Inflationsdruck bei den Verbraucherpreisen in den nächsten Monaten“, sagt ifo-Forscher Manuel Menkhoff. Eine schwache Nachfrage, Wettbewerbsdruck und langfristige Vertragslaufzeiten hemmen die Firmen nach ihren eigenen Angaben bei Preiserhöhungen.
Die Branchen unterscheiden sich erheblich: Am stärksten plant die Industrie höhere Einkaufspreise für Energie, Rohstoffe und Vormaterialien durchzureichen mit 68%, dann folgt der Bau mit 66%. Im Handel sind es 53%, bei den Dienstleistern nur 36%. In der Industrie allein reicht die Spanne von 89% bei den Produzenten von Schuhen und Lederwaren bis zu 38% in der Getränkeherstellung.
Diese Unterschiede waren bereits in der Vergangenheit zu beobachten: In der Industrie ist dies zu 51% geschehen, auf dem Bau zu 39%, im Handel zu 38% und bei den Dienstleistern zu 21%.
Das ifo Institut befragte im Oktober 6.500 Unternehmen aus allen Branchen. (ifo)

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