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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
ifo: Stimmung im Einzelhandel verliert weiter an Schwung
Die Einzelhändler beurteilten ihre aktuelle Geschäftslage erneut etwas zurückhaltender. Die Geschäftserwartungen für die nächsten Monate haben sich leicht verbessert, bleiben aber auf eingetrübtem Niveau. „Die konjunkturelle Erholung kommt noch nicht in Fahrt. Auch im Einzelhandel lässt ein Stimmungsumschwung weiter auf sich warten“, sagt ifo Experte Patrick Höppner.
Bei Möbelhäusern und im Bekleidungseinzelhandel hat sich das Geschäftsklima etwas verschlechtert. Leichte Verbesserungen gab es hingegen im Lebensmitteleinzelhandel. In vielen Branchen bleiben die Unternehmen zurückhaltend, was die Erwartungen für die nächsten Monate und damit für das verbleibende Jahr betrifft. „Obwohl sich die Konsumausgaben der Verbraucherinnen und Verbraucher im laufenden Jahr voraussichtlich besser entwickeln werden als die Wirtschaftsleistung insgesamt, erwarten viele Einzelhändler in der nächsten Zeit keine spürbaren Geschäftsimpulse“, sagt Höppner.
Der Preisdruck im Einzelhandel hat sich leicht entspannt. Im Juli haben die Händler per Saldo seltener ihre Preise erhöht als im Vormonat. Auch für die kommenden Monate kalkulieren die Einzelhändler etwas seltener mit steigenden Preisen. Im Lebensmitteleinzelhandel und bei Möbelhäusern planen mehr Händler mit Preiserhöhungen in den nächsten Monaten als im Einzelhandel insgesamt. (ifo)

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