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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
ifo: Nur jedes achte Unternehmen erwartet 2025 bessere Geschäfte
Etwa ein Drittel (31,3%) rechnet dagegen damit, dass sich ihre wirtschaftliche Lage im Jahr 2025 verschlechtert. Eine Mehrheit (56,1%) erwartet, dass ihre wirtschaftliche Lage 2025 unverändert bleibt. „Die Unternehmen sehen im Moment keine Hinweise für einen wirtschaftlichen Aufschwung. Vor dem Hintergrund, dass die Wirtschaft 2024 schon schlecht gelaufen ist, sind diese Zahlen bedenklich“, sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo-Umfragen.
„Wirklich optimistisch blickt keine Branche auf 2025. Auf die neue Bundesregierung wartet viel Arbeit“, sagt Wohlrabe. Die Baubranche blickt besonders pessimistisch auf 2025. Hier erwartet jedes zweite Unternehmen eine Verschlechterung. Weniger als 5% glauben, dass es nächstes Jahr besser wird. Ähnlich sieht die Stimmung im Einzelhandel aus. 42,1% der Unternehmen befürchten eine Verschlechterung ihrer Geschäftslage. Nur 7,9% sind zuversichtlich, dass sich ihre Situation verbessert, während die Hälfte (50%) eine unveränderte Lage erwartet. Auch in der Industrie fällt der Ausblick gedämpft aus.
Bei den Industrieunternehmen rechnen 15,7% mit einer besseren Geschäftslage im nächsten Jahr, 31,8% erwarten eine Verschlechterung. Die Mehrheit (52,6%) geht hier von einer unveränderten Entwicklung aus. Im Dienstleistungssektor zeigt sich ein leicht optimistischeres Bild, auch wenn dort die Unsicherheiten ebenfalls groß sind. 11,9% der Unternehmen rechnen mit einer Verbesserung, 28,2% erwarten eine schlechtere Lage. Der Großteil der Dienstleister (59,9%) erwartet, dass sich ihre wirtschaftliche Situation nicht verändert. (ifo)

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