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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
ifo: Mehr Unternehmen fürchten um ihre Existenz
„Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen dürfte damit auch in den kommenden Monaten auf einem hohen Niveau bleiben“, sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo Umfragen. „Wegen fehlender neuer Aufträge, schwacher Nachfrage und zunehmendem internationalen Wettbewerb stehen zahlreiche Unternehmen unter Druck.“
Als größte Gefahr für ihre Existenz sehen die Unternehmen branchenübergreifend den Auftragsmangel, der zu erheblichen Liquiditätsengpässen führt. Auch gestiegene Betriebs- und Personalkosten belasten die Unternehmen, während die fehlende Nachfrage ihre Umsätze schmälert. Hinzu kommen hohe bürokratische Anforderungen, die den Druck weiter erhöhen.
Insbesondere im Einzelhandel steigen die Existenzsorgen. 15% berichten von tiefgreifenden wirtschaftlichen Problemen. Im letzten Jahr waren es noch 13,8%. Auch bei den Dienstleistern stieg die Insolvenzgefahr. Hier sehen sich 7,6% der Unternehmen in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht (Oktober 2024: 5,8%).
In der Industrie ist der Anteil leicht von 8,6 auf 8,1% gesunken. Auch im Bauhauptgewerbe gab es etwas Entspannung. Nach 7,9% im Vorjahr sehen nun 6,3% der Unternehmen massive wirtschaftliche Probleme.

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