Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

ifo: Materialknappheit geht leicht zurück

Die Materialknappheit in der Industrie ist leicht zurückgegangen. 63,8% der befragten Firmen berichteten im Oktober von Engpässen, nach 65,8% im September. Das geht aus der aktuellen Umfrage des ifo Instituts hervor.

Die Materialknappheit in der Industrie ist leicht zurückgegangen. Bild: ifo.

„Der große Auftragsbestand der Industrie kann nicht abgearbeitet werden“, sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo Umfragen. „Das wäre für eine Stützung der Konjunktur gegenwärtig jedoch sehr wichtig.“

In der Automobilbranche hat sich die Situation etwas entschärft, von 82,0 auf 74,9%. Die Zahlen bleiben in vielen Branchen ähnlich hoch, so bei den Herstellern von elektrischen Ausrüstungen (76,1%) sowie dem Maschinenbau (85,9%). Von einem neuen Rekordwert berichteten die Getränkehersteller. Hier sind nun 79,1% betroffen, nach 70,1. In den energieintensiven Branchen war die Entwicklung uneinheitlich. Während der Anteil in der Chemischen Industrie von 44,9 auf 49,1% stieg, sank er in der Glas- und Keramikindustrie von 41,7 auf 35,3%. „Das mag an einer sinkenden Produktion liegen“, sagt Wohlrabe. (ifo)

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