Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

ifo: Knapp einem Viertel der Unternehmen fehlen Fachkräfte

Der Fachkräftemangel in Deutschland hat wieder etwas zugenommen. Im Juli gaben 23,2% der Unternehmen an, dass ihnen qualifizierte Arbeitskräfte fehlen, nach 21,1% im April. Trotz des Anstiegs bleibt der Fachkräftemangel damit unter dem langfristigen Durchschnitt, der bei 31,7% liegt.

Knapp einem Viertel der Unternehmen fehlen Fachkräfte.

„Die schwache Konjunktur hält den Fachkräftebedarf derzeit in Grenzen“, sagt ifo-Forscherin Daria Schaller. „Mit einer stärkeren wirtschaftlichen Erholung dürfte auch der Fachkräftemangel aber wieder deutlicher zunehmen.“

Im Dienstleistungssektor liegt der Anteil von Unternehmen, die zu wenig Fachkräfte finden, nahezu unverändert bei 25,7%. In einzelnen Branchen stieg dieser allerdings deutlich an. In der Telekommunikation erhöhte er sich von 16,3 auf 31,1% und erreichte damit den höchsten Wert seit Oktober 2023. In der Rechts- und Steuerberatung sowie der Wirtschaftsprüfung stieg der Anteil ebenfalls kräftig – auf 64,7% nach zuletzt 52,4%. Im Handel bleibt der Fachkräftemangel mit 16,2% auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau. In der Industrie meldeten 18,7% einen Mangel an Fachkräften – ein spürbarer Anstieg von 4,5 Prozentpunkten im Vergleich zum April. Vor allem die Papierindustrie (35,0%) findet schwieriger adäquat ausgebildete Mitarbeiter. Im Bauhauptgewerbe berichtet fast jedes dritte Unternehmen (32,6%) von Fachkräftemangel.

„Mehr Arbeitslose bedeuten nicht automatisch mehr verfügbare Fachkräfte“, sagt Schaller. „Entscheidend ist, ob Qualifikation und Anforderungen der offenen Stellen zusammenpassen.“ 

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