Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

ifo: Jedes vierte Unternehmen fürchtet um seine Wettbewerbsfähigkeit

Jedes vierte Unternehmen in Deutschland (25,4%) fürchtet, auf Märkten außerhalb der EU an Wettbewerbsfähigkeit zu verlieren.

Jedes vierte Unternehmen fürchtet um seine Wettbewerbsfähigkeit.

Die Wettbewerbsposition deutscher Industrieprodukte auf dem europäischen Markt verschlechtert sich nach Ansicht von 17% der Unternehmen. „Die deutsche Industrie kann auf den internationalen Märkten weiterhin keinen Boden gutmachen“, sagt Klaus Wohlrabe. „Gerade außerhalb Europas bleibt der Wettbewerbsdruck hoch.“

Zum Vergleich: Eine Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit außerhalb Europas sehen nur 5,2%, in Bezug auf die Konkurrenz innerhalb Europas sind es 6,3%. Besonders schwierig ist die Lage in der Automobilindustrie. Dort berichten 43,0% der Unternehmen von einer schlechteren Wettbewerbsposition auf Märkten außerhalb der EU. In der Metallerzeugung und -bearbeitung sind es 29,1%, in der Chemischen Industrie 26,0% und im Maschinenbau 25,5%. Auch bei den Herstellern von Metallerzeugnissen (25,3%) und elektrischen Ausrüstungen (24,5%) sieht rund jedes vierte Unternehmen seine Wettbewerbsposition auf den internationalen Märkten geschwächt.

Viele Unternehmen stehen auch innerhalb der EU unter Druck. Besonders häufig berichten die Automobilindustrie (24,8%) und die Chemische Industrie (22,1%) von einer schlechteren Wettbewerbsposition. „Die Wettbewerbsprobleme der deutschen Industrie sind struktureller Natur“, so Wohlrabe. „Kurzfristige konjunkturelle Verbesserungen allein werden daran wenig ändern.“

Eine positive Ausnahme ist die Getränkeindustrie. Sie ist die einzige Branche, die ihre Wettbewerbsposition sowohl innerhalb als auch außerhalb der EU verbessern konnte.

Neuen Kommentar schreiben

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.