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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
ifo Institut: Wirtschaft schrumpft weniger als erwartet
„Der Rückgang im zweiten Quartal und die Erholung derzeit verlaufen günstiger als wir erwartet hatten“, sagt ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser. Dafür wird das Wachstum der Wirtschaftsleistung im kommenden Jahr geringer ausfallen: Das ifo Institut rechnet nun mit 5,1% statt 6,4%. Im Jahre 2022 erwartet das ifo Institut plus 1,7%.
„Die Unsicherheit bei den Prognosen ist sehr groß, weil niemand weiß, wie die Corona-Pandemie weiter verläuft, ob es nicht doch noch einen harten Brexit gibt und ob die Handelskriege beigelegt werden“, sagt Wollmershäuser.
Die Zahl der Arbeitslosen wird von durchschnittlich 2,3 Mio. im vergangenen Jahr auf 2,7 Mio. im laufenden Jahr steigen. Im kommenden Jahr wird sie auf 2,6 Mio. zurückgehen und 2022 dann 2,5 Mio. betragen. Damit erhöht sich die Quote in diesem Jahr von 5,0% auf 5,9%. 2021 sinkt sie auf 5,7% und im übernächsten Jahr auf 5,5%.
Der Überschuss des Staates von 52,5 Mrd. Euro im Jahr 2019 stürzt in diesem Jahr auf minus 170,6 Mrd., weil die Ausgaben wegen der Stützung der Wirtschaft drastisch steigen und die Einnahmen sinken. Im kommenden Jahr wird der Fehlbetrag noch 86,9 Mrd erreichen, im übernächsten immerhin 68,4 Mrd.
Auch der viel kritisierte deutsche Überschuss in der Leistungsbilanz (Exporte, Importe, Dienstleistungen, Transfers) sinkt in diesem Jahr, von 244 Mrd. auf 215,4 Mrd., denn die Exporte gehen 2020 deutlich schneller zurück als die Importe. Im kommenden Jahr steigt der Überschuss aber wieder auf 276,2 Mrd.. Im Jahr 2022 erreicht er 290,1 Mrd. (ifo Institut)

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