Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

ifo Institut: Kurzarbeit sinkt weiter

Die Zahl der Firmen mit Kurzarbeit sinkt weiter langsam.

Der Anteil an Firmen mit Kurzarbeit ist rückläufig. Bild: GABOT.

Im August waren es noch 37% der Unternehmen, die an der ifo Konjunkturumfrage teilnehmen. Im Juli waren es 42%. „Der Anteil an Firmen mit Kurzarbeit war über fast alle Branchen hinweg rückläufig, auch wenn es insgesamt immer noch viele sind“, sagt ifo-Arbeitsmarktexperte Sebastian Link. Spitzenreiter blieb im August die Industrie mit 53% der Firmen, nach 57% im Juli.

Bei den Dienstleistern befanden sich im August noch 33% der Firmen in Kurzarbeit, nach 39% im Juli. Im Handel fiel der Anteil von 31% im Juli auf 26% im August. Vergleichsweise wenig betroffen war das Bauhauptgewerbe, wo nur 7% der Unternehmen Kurzarbeit fuhren, nach 11% im Juli.

In den aggregierten Zahlen der großen Wirtschaftszweige verbergen sich riesige Unterschiede. Das zeigt sich besonders deutlich an den Dienstleistern. Obwohl der Durchschnittswert nur 33% betrug, waren im August 88% der Reisebüros und -veranstalter in Kurzarbeit, 74% Arbeitskräftevermittler, 71% der Hotels, 69% der kreativen und künstlerisch tätigen Betriebe, 52% der Gastronomieunternehmen und 40% der Verlage. Besonders wenig Kurzarbeit gab es im August im Grundstücks- und Wohnungswesen mit 4,2% sowie bei Informationsdienstleistern mit 2,8%.

Ähnlich gemischt sieht es in der Industrie aus: Der Durchschnittswert beträgt dort 53%. Dennoch waren im August noch 80% der Metallerzeuger und -bearbeiter in Kurzarbeit. Bei den Herstellern von Bekleidung waren es 67% und bei den Herstellern von Metallerzeugnissen ebenfalls 67%. In der Autobranche betrug der Anteil 65% der Unternehmen, in der Chemie hingegen nur 34%, bei den Herstellern von Nahrungsmitteln 14% und bei der Pharmazie 4%. (ifo Institut)

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