Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

ifo Institut: Kürzt Prognose auf 0,2% Wachstum

Das ifo Institut hat seine Wachstumsprognose für das laufende Jahr auf 0,2% gekürzt, von 0,7% noch im Januar und 0,9% im Dezember.

Das ifo Institut kürzt Prognose auf 0,2% Wachstum. Bild: ifo.

Für das kommende Jahr aber erhöhte es seine Schätzung um 0,2 Punkte auf 1,5% Wachstum. „Die Konsum-Zurückhaltung, die hohen Zinsen und Preissteigerungen, die Sparbeschlüsse der Regierung und die schwache Weltkonjunktur dämpfen derzeit die Konjunktur in Deutschland und führen erneut zu einer Winterrezession. Mit dem allmählichen Wegfall der Belastungen bei Zinsen und Preisen und den Auswirkungen der höheren Kaufkraft für die Verbraucher wird sich die Wirtschaftsleistung zur Jahresmitte beschleunigen“, sagt ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser.

Gute Nachrichten kommen vom Arbeitsmarkt: Trotz der Flaute wird die Zahl der Beschäftigten sogar noch steigen von 45,9 auf 46,1 Mio., und im kommenden Jahr die Rekordzahl von 46,2 Mio. erreichen. Die Zahl der Arbeitslosen wird in diesem Jahr nur von gut 2,6 auf 2,7 Mio. steigen, und im kommenden Jahr wieder sinken auf unter 2,6 Mio.. Das sind 5,7%, dann 5,9 und schließlich 5,6%.

Die Preise werden in diesem Jahr nur noch um 2,3% steigen, nach 5,9% im vergangenen Jahr. Im kommenden Jahr sind es sogar nur noch 1,6%.

Das Staatsdefizit wird sinken in diesem Jahr von 87,4 auf 76 Mrd. und im kommenden Jahr nur noch 44,6 Mrd. Euro erreichen. Das sind 2,1% der Wirtschaftsleistung, 1,8% und 1,0%.

Die Exporte werden in diesem Jahr um 1,5% zurückgehen, aber im kommenden Jahr um 3,4% wachsen. Parallel dazu geht der Überschuss in der Leistungsbilanz von 6,8% der Wirtschaftsleistung in diesem Jahr auf 6,6% im kommenden Jahr zurück. (ifo Institut)

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