Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

ifo Institut: Firmen sehen Existenz weniger bedroht

7,5% der Unternehmen sehen sich gegenwärtig in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht. Das geht aus einer Umfrage des ifo Instituts hervor.

Anteil der Unternehmen die ihre Existenz als gefährlich einstufen. Bild: ifo Institut.

„Während der Corona-Hochphase lagen diese Zahlen deutlich höher, nämlich bei 21,8%. Angesichts der kräftigen konjunkturellen Abkühlung zeigen sich die Unternehmen sehr robust“, sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo Umfragen. Der Anteil hat sich im Vergleich zu der letzten Erhebung im April nur leicht erhöht, als es 7,1% waren.

Besonders betroffen ist derzeit der Einzelhandel, wo 11,6% der Unternehmen von einer existenzbedrohenden Situation berichteten (April: 6,9%). „Die aktuelle Inflationsdynamik macht den Einzelhändlern große Sorgen“, sagt Wohlrabe.

Bei den Dienstleistern ist der Anteil von 9,3 auf 7,7% gesunken. Beunruhigt sind vor allem Kleinstunternehmen und Soloselbständige sowie die Hotelbranche. Sorgenfrei sind dagegen die Unternehmen der IT-Branche oder der Wohnungswirtschaft.

Im Verarbeitenden Gewerbe sehen 7% ihre Existenz bedroht (April: 4,9%). Schwierig bleibt die Situation für viele Unternehmen aus der Textilbranche (33,6%) und bei den Druckern (18,6%). Aber auch in der Metallbranche haben die Sorgen zugenommen. „Die gestiegenen Energiepreise haben vor allem in energieintensiven Branchen zu einer leicht erhöhten Existenzangst geführt“, sagt Wohlrabe. „Die Auftragsbücher sind in der Industrie aber weiterhin gut gefüllt.“

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