Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

ifo Institut: Ein knappes Viertel der Firmen braucht Liquiditätshilfen

"Die Coronakrise trifft die Branchen in ganz unterschiedlicher Ausprägung", sagt ifo-Forscher Stefan Sauer.

Viele Unternehmen in Deutschland haben in der Corona-Krise Liquiditätshilfen genommen. Bild: GABOT.

Viele Unternehmen in Deutschland haben in der Corona-Krise Liquiditätshilfen genommen. Im Mai waren es 24%, ebenso wie im April, wie die Konjunkturumfragen des ifo Instituts ergeben haben. Besonders viele waren es im Mai im Handel und bei den Dienstleistern mit jeweils 30%, in der Industrie waren es nur 17%, auf dem Bau sogar nur 5%. „Die Coronakrise trifft die Branchen in ganz unterschiedlicher Ausprägung“, sagt ifo-Forscher Stefan Sauer.

Besonders stark betroffen bei den Dienstleistern waren die Reisebüros und -veranstalter, die zu 85% diese Hilfen in Anspruch nahmen, und die Hotels mit 76%. 69% waren es in der Gastronomie, 57% in der Filmbranche, 54%bei der Vermietung von Autos und Maschinen, 49% in künstlerischen, kreativen und unterhaltenden Branchen, 41% in Werbung und Marktforschung. Am unteren Ende fanden sich Wach- und Sicherheitsdienste und Detekteien mit 3,5%.

Der Handel verzeichnet ebenfalls starke Unterschiede zwischen dem Einzelhandel mit 41% und dem Großhandel mit 20%.

In der Industrie sind vor allem die Hersteller von Bekleidung mit 42% betroffen, sowie die Metallerzeugung und –bearbeitung mit 34% . Dagegen brauchten die Chemie mit 7% der Firmen und die Hersteller von elektrischer Ausrüstung mit ebenfalls 7% nur wenig Liquiditätshilfen. (ifo Instituts)

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