Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

ifo: Geschäftsklimaindex so hoch wie nie

Der ifo Geschäftsklimaindex stieg im Mai von 113,0 (saison bereinigt korrigiert) auf 114,6 Punkte. Dies ist der höchste gemessene Wert seit 1991.

ifo Geschäftsklimaindex so hoch wie nie.

Der ifo Geschäftsklimaindex stieg im Mai von auf 114,6 Punkte. Sowohl die aktuelle Lage als auch die Erwartungen wurden von den Unternehmen merklich nach oben korrigiert. Diese Entwicklung des ifo Index in Verbindung mit anderen wichtigen Konjunkturindikatoren deutet auf ein Wirtschaftswachstum von 0,6% im zweiten Quartal hin. Die deutsche Konjunktur zeigt eine hohe Schlagzahl.

Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Index deutlich gestiegen. Die Geschäftslage verbesserte sich auf den höchsten Wert seit Juli 2011. Auch die Erwartungen sind deutlich optimistischer als im Vormonat. Insbesondere die Hersteller von Investitionsgütern berichteten von sehr guten Geschäften. Die Auftragsbücher füllen sich. Viele Unternehmen planen die Produktion weiter auszuweiten. Auch die Preise dürften steigen.

Im Großhandel hat sich das Geschäftsklima erneut verbessert. Dies war auf deutlich optimistischere Erwartungen zurückzuführen. Das Rekordniveau der Geschäftslage vom Vormonat konnte hingegen nicht gehalten werden. Im Einzelhandel ist der Index auf hohem Niveau gesunken. Die Einzelhändler korrigierten ihre Einschätzungen zur aktuellen Lage und ihre Erwartungen etwas nach unten.

Im Bauhauptgewerbe ist der Index gestiegen. Die Beurteilung der aktuellen Lage verbesserte sich auf ein neues Rekordniveau seit 1991. Die Erwartungen bleiben nahezu unverändert optimistisch. Die Bautätigkeit wurde merklich ausgeweitet. (ifo)

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