Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

ifo: Geschäftsklimaindex sinkt

Die sehr gute Stimmung in den deutschen Chefetagen hat einen deutlichen Dämpfer erhalten.

Der ift-Geschäftsklimaindex sinkt. Grafik: ifo Institut.

Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Februar auf 115,4 Punkte gesunken, nach 117,6 im Januar. Die Unternehmer waren weniger zufrieden mit ihrer aktuellen Geschäftslage, dennoch war der Wert der zweithöchste seit 1991. Dies deutet auf ein Wirtschaftswachstum im ersten Quartal von 0,7%. Aber die Unternehmer nahmen den optimistischen Ausblick auf die kommenden Monate merklich zurück. Die deutsche Wirtschaft tritt auf die Euphoriebremse.

Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Index nach dem Rekord im Vormonat deutlich gesunken. Die Unternehmer beurteilten die aktuelle Lage auf sehr hohem Niveau etwas weniger gut. Sie korrigierten auch die Erwartungen nach unten. Die Nachfrage verlor etwas an Schwung. Die Industriefirmen beurteilten auch den Auftragsbestand etwas weniger gut.

Sowohl im Groß- als auch im Einzelhandel hat sich das Geschäftsklima verschlechtert. Die Einschätzungen zur Lage und die Erwartungen wurden in beiden Handelssparten zurückgenommen. Im Einzelhandel fiel der Rückgang stärker aus als im Großhandel.

Auch im Bauhauptgewerbe ist der Geschäftsklimaindex gesunken. Dies war auf deutlich niedrigere Erwartungen zurückzuführen. Die Lage der Baufirmen hat sich hingegen auf ein neues Rekordhoch verbessert. (ifo)

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