Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

ifo Geschäftsklimaindex leicht gesunken

Das ifo Geschäftsklima für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands hat sich im Februar etwas eingetrübt. Zum ersten Mal seit zehn Monaten ist der Geschäftsklimaindex nicht gestiegen.

Das ifo Geschäftsklima für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands hat sich im Februar etwas eingetrübt. Zum ersten Mal seit zehn Monaten ist der Geschäftsklimaindex nicht gestiegen. Verantwortlich für den Rückgang ist insbesondere die Entwicklung im Einzelhandel, bei dem es im Februar zu einem Rückschlag gekommen ist. Insgesamt bewerten die Unternehmen ihre derzeitige Geschäftslage etwas ungünstiger als im Vormonat. Ihre Geschäftsperspektiven für das nächste halbe Jahr schätzen sie dagegen geringfügig positiver ein als bisher. Die wirtschaftliche Erholung dürfte sich nach dem Winter fortsetzen.

Im verarbeitenden Gewerbe ist das Geschäftsklima nahezu unverändert. Die Befragungsteilnehmer sind mit ihrer augenblicklichen Geschäftslage minimal unzufriedener als im Januar. Hinsichtlich der Geschäftsentwicklung in den kommenden sechs Monaten sind sie dagegen erneut zuversichtlicher. Vom Exportgeschäft erwarten sie sich wiederum deutlichere Impulse. Den Beschäftigungsabbau wollen die Industrieunternehmen merklich verlangsamen.

In den beiden Handelsstufen Großhandel und Einzelhandel hat sich das Geschäftsklima spürbar abgekühlt. Die Einzelhändler berichten von einer erheblich schlechteren Geschäftslage als im Januar. Auch ihr Ausblick auf die Geschäfte in der nahen Zukunft fällt wesentlich trüber aus als bislang. Im Großhandel ist der Geschäftsklimaindex nicht ganz so stark gesunken wie im Einzelhandel. Die befragten Großhändler sind mit ihrer derzeitigen Geschäftssituation ebenfalls merklich unzufriedener. Allerdings sehen sie der Geschäftsentwicklung im nächsten halben Jahr weniger skeptisch entgegen als im vergangenen Monat.

Im Bauhauptgewerbe ist der Geschäftsklimaindex erneut gestiegen. Die befragten Bauunternehmen bewerten ihre momentane Geschäftssituation wieder etwas günstiger als im Vormonat. Allerdings ist die aktuelle Bautätigkeit nach Auskunft der befragten Unternehmen witterungsbedingt stark eingeschränkt. Ihre Geschäftsperspektiven schätzen sie erneut merklich besser ein, nachdem ihre Skepsis bereits im vergangenen Monat deutlich abgenommen hatte. (ifo)

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