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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
ifo: Geschäftsklima im Einzelhandel leicht verbessert
Die Geschäftserwartungen verbesserten sich etwas, bleiben aber überwiegend pessimistisch. „Das Geschäftsklima bei den Einzelhändlern hat sich zwar zum dritten Mal in Folge verbessert“, sagt ifo-Branchenexperte Patrick Höppner. „Die Stimmung bei den Unternehmen bleibt aber schlechter als vor der Eskalation des Konflikts im Iran Ende Februar.“ Viele Unternehmen schätzen die Geschäftsaussichten für den weiteren Jahresverlauf sehr zurückhaltend ein.
Im April und Mai war der Geschäftsklimaindikator auf die niedrigsten Werte seit 2023 abgerutscht. „Der Iran-Konflikt hat die konjunkturelle Unsicherheit erhöht und belastet die Verbraucherstimmung, auch wegen höherer Inflationsrisiken“, sagt Höppner. Dennoch haben sich viele Waren im Einzelhandel in der ersten Jahreshälfte nur wenig verteuert. Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke waren im Juni nach der Verbraucherpreisstatistik des Statistischen Bundesamtes im Durchschnitt sogar günstiger als vor der Eskalation des Iran-Konflikts im Februar. Die Händler rechnen laut ifo Konjunkturumfrage für die kommenden Monate weiterhin eher mit steigenden als mit sinkenden Preisen.
54% der Einzelhändler schätzen die Nachfrage im Juli als unzureichend ein. Im zweiten Quartal kauften bei 48,2% der Unternehmen im stationären Einzelhandel weniger Kunden ein als saisonüblich. Bei Online-Shops registrierten dagegen nur rund 25,6% der Händler weniger Klicks als für diese Jahreszeit üblich.

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