- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- ifo: Geschäftsklima im Einzelhandel eing...
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
ifo: Geschäftsklima im Einzelhandel eingetrübt
„Die Einzelhändler sind verhalten in das neue Jahr gestartet“, sagt ifo-Experte Patrick Höppner. „Wenn die aktuellen geopolitischen Risiken länger andauern und besonders Energie teurer wird, kann das die Verbraucherstimmung dämpfen. Damit wären auch die Einzelhändler zusätzlich belastet.“
Im Februar hat sich die Stimmung in vielen Branchen des Einzelhandels weiter abgekühlt, unter anderem bei Möbelhäusern und im Bekleidungshandel. Im Lebensmitteleinzelhandel und bei Autohäusern gab es dagegen eine leichte Verbesserung. Die Unternehmen gaben ihre Einschätzungen vor der aktuellen Zuspitzung des Konflikts im Iran Ende Februar ab. „Insgesamt bleibt die Stimmung im Handel vielfach eingetrübt, sowohl bei Groß- als auch bei Einzelhändlern“, sagt Höppner. „Das zeigt sich auch bei einem Vergleich des Geschäftsklimas mit anderen Wirtschaftsbereichen: Die Händler schätzen ihre aktuelle Geschäftslage ungünstiger ein als Unternehmen im Verarbeiten Gewerbe, im Dienstleistungs- oder Baubereich. Auch bei den Geschäftserwartungen sind die Händler besonders pessimistisch.“
Etwas mehr Einzelhändler planten per saldo im Februar in den kommenden Monaten ihre Preise zu erhöhen. Möbelhäuser und Lebensmitteleinzelhändler rechnen etwas häufiger mit steigenden Preisen als die Einzelhändler insgesamt. Außerdem bauen die Einzelhändler eher Beschäftigung ab als auf. Auch aus diesem Grund hatte sich der Fachkräftemangel für die Einzelhändler zuletzt etwas entspannt.
* saisonbereinigt korrigiert.

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.