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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
ifo: Experten trauen Deutschland kein Wachstum zu
Deutschland ist damit Schlusslicht aller Industrieländer. Das geht aus dem Economic Experts Survey hervor, einer vierteljährlichen Umfrage des ifo Instituts und des Instituts für Schweizer Wirtschaftspolitik. „Deutschland braucht dringend eine andere Wirtschaftspolitik, die das Wachstum wieder ankurbelt“, sagt ifo-Forscher Niklas Potrafke. „Im internationalen Standortwettbewerb hat Deutschland massiv an Attraktivität verloren. Die neue Regierung sollte dies mit marktorientierten Reformen adressieren.“
Weltweit gehen die Wirtschaftsexpertinnen und -experten von einer Wachstumsrate von 2,9% für das Jahr 2025 aus. Dies ist eine leichte Steigerung im Vergleich zum Vorjahr: Für 2024 hatten sie 2,6% vorausgesagt. Besonders optimistisch sind die Antwortenden in Afrika (3,9%) und Asien (3,8%). In Europa (2,1%) und Nordamerika (2,4%) werden niedrigere Wachstumsraten erwartet.
Für das kommende Jahr 2026 wird weltweit von einem Wachstum von 3,2% und für das Jahr 2028 ein Wachstum von 3,1% ausgegangen. Auch für Deutschland sind die Wachstumserwartungen mit 1% für 2026 und 1,3% für 2028 etwas besser als für 2025, bleiben jedoch deutlich unter dem Durchschnitt der Erwartungen für andere Industrieländer.
An der Umfrage vom 4. Dezember bis zum 18. Dezember 2024 haben 1.398 Expertinnen und Experten aus 125 Ländern teilgenommen.

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