Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

ifo: Deutsche Wirtschaft überraschend robust

Trotz gestiegener Energiepreise und hoher Inflation blieb die deutsche Wirtschaft im ersten Halbjahr 2026 auf Erholungskurs.

Geschäftserwartungen der Unternehmen. Grafik: © ifo Institut.

Neben der expansiven Finanzpolitik kamen konjunkturelle Impulse aus dem Ausland. „Insbesondere das krisengeplagte Verarbeitende Gewerbe dürfte seine Wertschöpfung weiter ausgeweitet haben. Darauf deuten die gestiegenen Industrieumsätze, insbesondere im Auslandsgeschäft, hin“, kommentiert ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser den Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 0,2% im zweiten Quartal 2026. Auch die Geschäfte im Einzelhandel verbesserten sich nach einem Tief zu Jahresbeginn. 

In der zweiten Jahreshälfte dürfte sich laut Wollmershäuser die Erholung fortsetzen. Darauf deutet unter anderem die Aufhellung des ifo Geschäftsklimas in den vergangenen Monaten hin. Vor allem hält der Schub durch die Finanzpolitik an. Im Sommer nahmen zudem eine Reihe struktureller Reformen der Bundesregierung Gestalt an. Allerdings ist der Konflikt am Persischen Golf am 10. Juli wieder aufgeflammt, wodurch die Energiepreise erneut kräftig gestiegen sind. „Die vom ifo Institut im Juli befragten Unternehmen blicken dennoch deutlich weniger pessimistisch auf die kommenden Monate. Es gibt kaum Unterschiede zwischen den Geschäftserwartungen der Unternehmen, die vor dem 10. Juli und danach geantwortet haben“, so Wollmershäuser weiter.* Dahinter verbirgt sich vermutlich die Hoffnung, dass der Konflikt bald beigelegt sein wird. 

*Zwischen dem 07.07. und 10.07.2026 hatten gut 60% der Befragten ihre Einschätzungen zu Geschäftserwartungen für den Juli bereits abgegeben.

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