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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
ifo: Deutsche Wirtschaft schrumpft 2023 um 0,4%
Im Frühjahr hatte das Institut nur einen Rückgang um 0,1% erwartet. Im kommenden Jahr sehen die Forscher eine Steigerung um 1,5%, zuvor hatten sie allerdings mit plus 1,7% gerechnet. Die Inflation wird langsam sinken von 6,9% 2022 auf 5,8% in diesem Jahr und dann auf 2,1% 2024. „Die deutsche Wirtschaft arbeitet sich nur ganz langsam aus der Rezession heraus“, sagte ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser am Mittwoch in Berlin.
„Wegen der hohen Inflation sinkt der private Konsum in diesem Jahr um 1,7%. Erst 2024 wird er wieder zunehmen, um 2,2%.“ Die Bauinvestitionen werden noch schneller schrumpfen, nach minus 1,8% im vergangenen Jahr werden es minus 2,2% in diesem und minus 3,2% im Jahr 2024. Der Anstieg der Baupreise geht nur langsam zurück und die Kreditzinsen werden hoch bleiben, so dass sich die Nachfrage nach Bauleistungen weiter verringern wird. Das Verarbeitende Gewerbe dürfte dank der hohen Auftragsbestände seine Produktion weiter moderat ausweiten und dann mit dem allmählichen Auslaufen der Lieferengpässe wieder deutlich kräftiger expandieren.
Die Zahl der Arbeitslosen wird zunächst leicht steigen von 2,42 Mio. auf 2,55 und im kommenden Jahr wieder sinken auf 2,45 Mio.. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 5,3 und 5,5% in den Jahren 2023 und 2024, nach 5,3% im vergangenen Jahr. Gleichzeitig steigt die Zahl der Erwerbstätigen von 45,57 Mio. auf 45,95 in diesem Jahr und erreicht im Jahr 2024 46,07 Mio. Menschen.
Die Neuverschuldung des Staates sinkt von 106 Mrd. Euro im Jahr 2022 auf 69 in diesem und auf 27 Mrd. im kommenden Jahr. Deutlich steigen wird dagegen der deutsche Leistungsbilanzüberschuss mit dem Ausland von 145 auf 232 Mrd. Euro in diesem Jahr und sogar auf 269 im kommenden Jahr. Das wäre dann 6,3% der Wirtschaftsleistung, mehr als der von der EU empfohlene Schwellenwert von 6,0%. (ifo)

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