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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
ifo: Auftragsmangel belastet die Wirtschaft
„Der Mangel an Aufträgen belastet konjunkturelle Entwicklung in Deutschland“, sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo-Umfragen. „Fast jede Branche ist betroffen.“
In der Industrie stieg der Anteil von 39,5 auf 43,6%. Vor allem im metallverarbeitenden Gewerbe und in der Elektroindustrie berichtete mehr als jedes zweite Unternehmen über fehlende Aufträge. Im Automobilbau sind es rund 43% und in der Chemie 40%. Jahreszeitlich bedingt ist der Auftragsmangel nur für wenige Getränkehersteller (7,3%) ein Problem.
Bei den Dienstleistern fiel der Anteil von 32,4 auf 31,2%. Die schwache Konjunktur trifft auch die Werbebranche, wo knapp jedes zweite Unternehmen von fehlenden Aufträgen berichtete. Gleiches gilt für Personalagenturen und den Transportsektor. „Die Nachfrage nach Leiharbeitern sinkt wegen der stagnierenden Wirtschaft“, sagt Wohlrabe. Der Logistikbranche fehlen vor allem die Transportaufträge aus der Industrie. Knapp ein Drittel der Gastrobetriebe haben zu wenig Gäste. In der Veranstaltungsbranche liegt der Anteil bei 38,5%. „Gerade kleinere Anbieter, abseits von Großereignissen, könnten jedoch mehr Veranstaltungen stemmen“, sagt Wohlrabe. Wenig Grund zu Sorge haben die Rechts- und Steuerberater sowie Wirtschaftsprüfer.

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