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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
ifo: Auftragslage der Unternehmen entspannt sich nur geringfügig
Der Anteil sank etwas von 36,9% im Oktober auf 36,3% im Januar. Damit liegt er weiter deutlich über dem langfristigen Durchschnitt. „Die leichte Entspannung darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass viele Unternehmen nach wie vor zu wenig Aufträge haben“, sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo Umfragen. „Die schwache Nachfrage belastet breite Teile der Wirtschaft und wird durch hohe Kosten sowie eine nachlassende Wettbewerbsfähigkeit zusätzlich verstärkt.“
In der Industrie blieb der Anteil der Unternehmen mit fehlenden Aufträgen mit 35,9% nahezu unverändert. Besonders angespannt ist die Lage weiterhin im Maschinenbau: Dort stieg der Anteil von 41,4 auf 43,9%. Auch bei den Herstellern von elektronischen und optischen Erzeugnissen nahm der Auftragsmangel zu: Der Anteil erhöhte sich von 40,7 auf 46,8%. In der Automobilindustrie berichtete rund ein Viertel der Unternehmen von entsprechenden Problemen. Bei den Getränkeherstellern entspannt sich die Lage: Der Anteil der Unternehmen mit Auftragsmangel halbierte sich auf 13,6%.
Im Dienstleistungssektor berichten die Unternehmen etwas seltener von fehlenden Aufträgen. Der Anteil sank von 33,4 auf 31,1%. Besonders betroffen bleiben Unternehmensberater (53,8%) sowie die Werbebranche (51,2%). Aber auch in der Beherbergung und bei den IT-Dienstleistern liegt der Anteil mit jeweils 48,1% weiterhin auf hohem Niveau.
Im Handel bleibt die Lage schwierig. Unter den Großhändlern klagen unverändert knapp zwei Drittel der Unternehmen (62%) über fehlende Aufträge. Bei den Einzelhändlern hat sich die Situation leicht verschlechtert: Der Anteil stieg von 48,7 auf 51,3%. Damit berichtet weiterhin etwa jeder zweite Betrieb über eine unzureichende Nachfrage.

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