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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
ifo: Anteil der existenzbedrohten Unternehmen steigt nur wenig
Der Anteil hat sich im Vergleich zum Vormonat nur leicht erhöht, als es 7,5% waren. Das geht aus einer Umfrage des ifo Instituts hervor. „Die Unternehmen zeigen sich vor dem Hintergrund der konjunkturellen Abschwächung sehr widerstandsfähig“, sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo Umfragen.
Der Einzelhandel ist weiterhin am stärksten betroffen, wo 11,8% der Firmen von einer existenzbedrohenden Situation berichteten (Oktober: 11,6%). „Viele Unternehmen im Einzelhandel blicken mit Sorge auf das anstehende Weihnachtsgeschäft“, sagt Wohlrabe.
Bei den Dienstleistern ist der Anteil von 7,7 auf 8,9% gestiegen. Hier sind insbesondere Selbständige und Hotels betroffen. Keine Sorgen um ihre Existenz macht sich die Zunft der Rechts- und Steuerberater.
Im Verarbeitenden Gewerbe sehen 6,8% ihre Existenz bedroht (Oktober: 7,0%). Aber in vielen energieintensiven Branchen gibt es Sorgen. In der Chemischen Industrie hat sich der Anteil von 5,9 auf 12,4% mehr als verdoppelt. Im Bereich Gummi- und Kunststoffwaren berichteten 9,8% von Existenzbedrohung. (ifo)

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