Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

ifo: 50% der deutschen Firmen fahren Kurzarbeit

In der Corona-Krise fahren 50% der deutschen Unternehmen Kurzarbeit, 18% wollen Jobs abbauen. Das ist das vorläufige Ergebnis der neuesten Umfrage des ifo Instituts im April.

Praktisch einziger Gewinner der Corona-Krise ist das Home-Office. Bild: GABOT.

Im Handel befinden sich Mitarbeiter derzeit bei 55% der Unternehmen in Kurzarbeit, in der Industrie 53%, bei den Dienstleistern 48% und auf dem Bau nur 37%. „Für viele Unternehmen ist Kurzarbeit ein Mittel der Wahl, um kurzfristige Umsatzausfälle abzufedern und ihre Belegschaft zu halten“, sagt der Leiter der ifo-Befragungen, Klaus Wohlrabe.

Für einen Antrag auf Kurzarbeit müssen zunächst Überstunden und Zeitguthaben abgebaut werden. Diese Maßnahmen haben 69% der Firmen veranlasst. In der Industrie sind es 78%, im Handel 68%, bei den Dienstleistern 65% und auf dem Bau 54%.

Mitarbeiter entlassen oder befristete Jobs nicht verlängern wollen 18% der Unternehmen. In der Industrie und bei den Dienstleistern sind es jeweils 20%, 15% im Handel und nur 2% auf dem Bau. 46% der Firmen wollen Investitionen verschieben, darunter 56% in der Industrie, 44% bei den Dienstleistern, 38% im Handel und 31% auf dem Bau.

Im Schnitt rechnen die Unternehmen damit, dass die Einschränkungen des öffentlichen Lebens rund 3,9 Monate lang dauern. Schließungen und Produktionsstopp erleben 15% der Firmen, darunter 23% im Handel, 19% in der Industrie sowie 12% auf dem Bau und 10% bei den Dienstleistern.

84% der Firmen spüren einen Umsatzrückgang durch die Corona-Krise, nur 4% einen Anstieg, 12% sehen keinen Unterschied. 45% der Unternehmen glauben, dass der Rückgang in Zukunft teilweise nachgeholt werden kann. Lieferprobleme bei wichtigen Vorprodukten erleben 41% in der Industrie und 53% der Firmen im Handel. Steuerstundungen oder eine Verringerung der Vorauszahlungen nehmen derzeit 36%  der Firmen wahr, weitere 32% planen dies.

Praktisch einziger Gewinner der Corona-Krise ist das Home-Office. Mit einer verstärkten Nutzung reagieren 76% der Unternehmen. Das betrifft 87% der Firmen in der Industrie, 76% der Dienstleister, 67% auf dem Bau und 60% im Handel. (ifo)

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