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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
IfM: KMU behaupteten volkswirtschaftliche Bedeutung
Trotz der Corona-Pandemie erwirtschafteten die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in 2020 mit über 2,3 Bio, Euro fast 34% des gesamten Umsatzes in Deutschland. Damit lag ihr Beitrag – ebenso wie der zur Nettowertschöpfung aller Unternehmen (über 60%) – auf einem ähnlichen Niveau wie in 2019.
Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie Exportaktivitäten blieben weitestgehend auf dem Niveau von 2019
Trotz der erschwerten Situation in 2020 investierten die kleinen und mittleren Unternehmen 7,68 Mrd. Euro in Forschung und Entwicklung. Damit lag ihr Anteil an den gesamten FuE-Aufwendungen des Wirtschaftssektors auf ähnlichem Niveau wie im Vorjahreszeitraum.
Auch wenn die KMU im ersten Pandemiejahr nur Waren im Wert von rund 207 Mrd. Euro (2019: 215 Mrd. Euro) exportierten, lag ihr Anteil am Exportumsatz aller Unternehmen dennoch auf dem Niveau wie 2019. Hinzu kommt, dass in der amtlichen Statistik keine Warensendungen an Privatpersonen mit Wohnsitz im europäischen Raum sowie Dienstleistungsexporte berücksichtigt werden. Folglich dürfte der Exportumsatz der KMU sogar noch etwas höher liegen.
Weniger Auzubildende, gleichbleibende Zahl an abhängig Beschäftigten
Während in 2020 der Anteil der Auszubildenden in den kleinen und mittleren Betrieben leicht sank (2020: 70,6%; 2019: 71%), blieb die Zahl der abhängig Beschäftigten gleich. Insgesamt fanden sich in den kleinen und mittleren Unter-nehmen 54,4% aller abhängig beschäftigten Erwerbstätigen.
Der Mittelstand in Deutschland besteht aber nicht nur aus den kleinen und mittleren Unternehmen. Vielmehr zählen auch die großen Familienunternehmen dazu, solange sie das Mittelstandsmerkmal – die Einheit von Eigentum und Leitung – erfüllen. Diese qualitativen Merkmale des Mittelstands (Art der Geschäftsführung, Eigentumsverhältnisse und wirtschaftliche Unabhängigkeit) werden in den amtlichen Statistiken jedoch nicht berücksichtigt. Daher können die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des IfM Bonn nur die volkswirtschaftliche Bedeutung der KMU ausweisen.
Die Kennzahlen zur volkswirtschaftlichen Bedeutung der kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland sind auf der Internetseite des Instituts für Mittelstandsforschung abrufbar. (IfM)

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