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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
IFH KÖLN: Onlinehandel 2025 wieder dynamischer
Die Prognose der IFH-Marktexpert:innen: Nach 3,8% Wachstum im Vorjahr wird für 2025 ein Plus von bis zu 5,7% erwartet, was einem Marktvolumen von bis zu 110 Mrd. Euro entspricht.
„Der Onlinehandel gewinnt wieder an Dynamik – und die Treiber sind vielfältig. Die Digitalisierung stationärer Händler, Social Media und das Smartphone als ständiger Begleiter lenken zunehmend Käufe ins Netz. Gleichzeitig beschleunigt die abnehmende stationäre Angebotsdichte das Wachstum und lokale Versorgungslücken machen den Onlinekauf mancherorts zur notwendigen Option“, so Hansjürgen Heinick, Onlinemarktexperte des IFH KÖLN.
FMCG bleibt Top-Treiber des Onlinehandels
Ein Blick auf die Branchen zeigt: Diese entwickeln sich online fast durchgehend und teilweise deutlich besser als die jeweiligen Branchen insgesamt. FMCG kann seine Stellung als Top-Treiber des Onlinehandels weiter behaupten mit Zugewinnen von bis zu +14,6%. An zweite Stelle ist die Branche Gesundheit & Wellness gerückt (bis zu +8,8%). Schlusslicht bleibt Wohnen und Einrichten mit einem moderaten Onlineplus von bis zu 2,9%.
„FMCG zeigt derzeit eine starke Dynamik: Vor allem im Lebensmittelbereich bauen große Anbieter ihre Reichweite aus und erweitern Liefergebiete, teilweise gewinnen auch Quick-Commerce-Services wieder an Bedeutung. Schnelle Verfügbarkeit und flexible Lieferoptionen treffen den Nerv der Konsument:innen“, ordnet Hansjürgen Heinick die Branchenergebnisse ein.
Prognose: Bis zu 141 Mrd. Euro Umsatz möglich bis 2029
Die Handelsexpert:innen des IFH KÖLN skizzieren die Zukunft des Onlinehandels in Deutschland anhand einer Szenario-Rechnung in drei verschiedenen Varianten – und alle zeigen: Der Onlinehandel wächst weiter. Im mittleren Szenario, das die aktuelle Trend-Dynamik fortschreibt, legt der Onlinehandel bis 2029 durchschnittlich jährlich um 4,2% zu. Das entspricht einem Umsatzvolumen von rund 128 Mrd. Euro im Jahr 2029. Bei zunehmendem Wachstum könnten sogar bis zu 141 Mrd. Euro Onlineumsatz erreicht werden.

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