Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

IFH KÖLN: Grillmarkt 2025 weiter unter Druck

Der Grillmarkt verzeichnet 2025 Umsatzminus von 3%. Gasgrills bleiben wichtigster Treiber unter den Grillgeräten. Der stationäre Handel bleibt beliebtester Vertriebskanal für Produkte rund um das Thema Grillen.

Die Umsatzentwicklung der Grillgeräte im Zeitverlauf. Grafik: IFH KÖLN.

Sobald die Tage länger werden und die Temperaturen steigen, wird in deutschen Gärten, auf Balkonen und Terrassen wieder angegrillt. Der Start in die Grillsaison setzt Jahr für Jahr wichtige Impulse für Handel und Hersteller. Aktuelle Marktdaten zeigen jedoch, dass sich der Grillmarkt weiterhin in einem schwierigen Umfeld bewegt. So macht der „Branchenbericht Grillen 2026" des IFH KÖLN und des Industrieverbandes Garten (IVG) e.V. deutlich: Der deutsche Grillmarkt stand auch im Jahr 2025 unter herausfordernden Rahmenbedingungen. Die drei Marktsegmente Grillgeräte, Brennstoffe und Zubehör verzeichneten im vergangenen Jahr in Summe ein Umsatzminus von 3%. Ein Blick auf die Entwicklung der Hauptwarengruppen seit 2019 zeigt, dass sich insbesondere die Grillbrennstoffe – also Gas, Holzkohle und ähnliche Produkte – am dynamischsten entwickeln. 

„Im Vergleich zum Gartenmarkt insgesamt entwickelt sich der Grillmarkt nun bereits im dritten Jahr in Folge schwächer – ein deutliches Zeichen dafür, dass die Marktsättigung weiterhin nachwirkt. Das verhaltene Konsumklima und gestiegene Lebenshaltungskosten dämpfen den Absatz langlebiger Güter zusätzlich. Spürbare Impulse für eine Belebung des Grillgerätemarktes sind auch 2026 nicht in Sicht, entsprechend fällt die Prognose konservativ aus", erklärt Christian Lerch, Senior Projektmanager am IFH KÖLN. 

Gasgrills treiben den Markt, Holzkohlegrills weiterhin rückläufig 

Die Umsatzentwicklung der Grillgeräte-Segmente in den letzten zehn Jahren zeigt eine klare Verschiebung innerhalb des Marktes. Während Gasgrills seit 2015 deutlich an Bedeutung gewonnen haben und 2025 mit einem Indexwert von 248 weiterhin klar über dem Ausgangsniveau (Index 2015 = 100) liegen, entwickeln sich Elektrogrills vergleichsweise stabil und verzeichnen nur moderate Zuwächse. Demgegenüber steht ein anhaltender Rückgang bei Holzkohlegrills: Ihr Absatz ist seit Jahren kontinuierlich rückläufig und liegt 2025 nur noch bei einem Indexwert von 39. 

Stationärer Handel bleibt wichtigste Säule 

Die Distribution von Grillprodukten ist aufgrund der Vielfalt an Geräten, Preislagen und Brennstoffen weiterhin stark fragmentiert. Ungeachtet dessen bleibt der stationäre Handel der zentrale Absatzkanal. Insbesondere Bau- und Heimwerkermärkte behaupten ihre führende Rolle − auch künftig. Zusätzliche Stabilität erhält der stationäre Vertrieb durch das Brennstoffsegment, das traditionell eng an den Handel vor Ort gebunden ist. Der anhaltende Trend zu Gasgrillgeräten verstärkt diese Entwicklung, da Gasflaschen als Pfand- und Austauschprodukte überwiegend stationär nachgefragt werden.

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