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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
IFH: Gartenmöbelmarkt wächst 2018 auf knapp 1,3 Mrd. Euro
Der Markt für Garten- und Balkonmöbel konnte 2018 deutlich vom Jahrhundertsommer profitieren und wuchs auf ein Umsatzvolumen von 1,27 Mrd. Euro. Das entspricht einem Plus von gut 4% gegenüber dem Vorjahr 2017, wie der neue „Branchenfokus Garten- und Balkonmöbel“ des IFH Köln in Zusammenarbeit mit dem Industrieverband Garten (IVG) e.V. zeigt. Damit verfehlt der Markt den bisherigen Rekordwert aus dem Jahr 2010 zwar um 1,5%, liegt aber mit seinem Umsatz 5% über dem Durchschnittswert seit 2005.
Gartenschirme sind Kassenschlager
Die positive Entwicklung des Gesamtmarktes spiegelt sich auch in den einzelnen Warengruppen wider. Alle 6 betrachteten Warengruppen legten 2018 zwischen einem und über 8% an Umsatz zu. Dank des Ausnahmesommers mit knapp 30% mehr Sonnenstunden als üblich, gingen vor allem Gartenschirme (+8,5%) über die Ladentheke.
„Auch im gesamten Zeitraum von 2014 bis 2018 sind es die Gartenschirme, welche die positivste Entwicklung aufweisen. Gartenmöbel aus Kunststoff hingegen verfehlen den Umsatzwert aus dem Jahr 2014 deutlich und haben mit der steigenden Beliebtheit der Pendants aus Metall zu kämpfen“, so Christian Lerch, Senior Consultant am IFH Köln.
Umverteilung bei den Vertriebswegen
Bau- und Heimwerkermärkte, die bisher die Distribution von Garten- und Balkonmöbeln anführten, geraten zunehmend unter Druck. So haben sich im vergangenen Jahr die Möbelhäuser an die Spitze des Vertriebs gearbeitet. Mit Blick auf den Onlinehandel wächst vor allem die Relevanz der Pure Player weiter. Im Vergleich zu anderen Warengruppen im Gartenmarkt hat der Onlinevertrieb bei Garten- und Balkonmöbeln die größte Bedeutung. (IFH Köln)

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