Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Hydrokultur: Zimmerpflanzen wachsen ausgezeichnet

Grüne Mitbewohner benötigen eine gute Versorgung, um über Jahre hinweg schön zu bleiben. Das klingt schwierig, ist dank Hydrokultur aber kinderleicht.

Gießen, nur wenn die Pflanze es wirklich braucht: Dank eines Wasserstandsanzeigers lässt sich bei Hydrokultur die optimale Wassermenge leicht ablesen. Bild: GMH/FvRH.

Egal ob Palme, Bonsai oder Dschungelschönheit – grüne Mitbewohner benötigen eine gute Versorgung, um über Jahre hinweg schön zu bleiben. Das klingt schwierig, ist dank Hydrokultur aber kinderleicht. Denn über das Bewässerungssystem holen sich die Pflanzen immer genau so viel Wasser, wie sie benötigen, erklärt der Fachverband Raumbegrünung und Hydrokultur.

Gute Durchlüftung und konstante Versorgung

Es zahlt sich schnell aus, etwas mehr bei der Anschaffung einer Pflanze zu investieren und auf Hydrokultur zu setzen. Denn das System ist nicht nur robust, sauber und pflegeleicht, es tut dem Raumgrün auch richtig gut! Statt Erde wird spezielles Blähtonsubstrat verwendet, das der Pflanze Halt und optimale Durchlüftung bietet. Die Pflanze selbst steht in einem Kulturtopf mit vielen Schlitzen, ihre Wurzeln wachsen zwischen dem Blähtonsubstrat. Dieser durchlässige (Innen)-Topf wiederum befindet sich in einem wasserdichten Übertopf. Wird die Pflanze gegossen, läuft das Wasser durch den Innentopf und sammelt sich am Boden des Übertopfes. Ein Wasserstandsanzeiger zeigt dann die vorhandene Wassermenge an.

Wasser nicht zu hoch auffüllen

Die optimale Wassermenge lässt sich ganz einfach an dem Wasserstandsanzeiger ablesen. Der besteht aus einem Röhrchen, das bis ins Wasserreservoir am Boden hinunterragt. In dem Röhrchen sitzt ein Schwimmer, der sich mit dem Wasserstand nach oben und unten bewegt. Obendrauf steckt ein roter Stab, der sich über eine Anzeige bewegt. Idealerweise wird bis zum „Optimum“ – Mitte der Skala – gegossen und dann erst wieder, wenn die Anzeige auf „Minimum“ steht. Ein paar Tage auf „Minimum“ schadet den Pflanzen nicht. Bis zur Markierung „Maximum“ sollte hingegen nur bei längerer Abwesenheit gegossen werden. Büropflanzen sind so viele Tage gut versorgt, und auch Zimmerpflanzen zuhause brauchen während des Urlaubs seltener die Aufmerksamkeit des Nachbarn. Steht das Wasser dauerhaft bis über die Maximum-Anzeige hinaus, besteht allerdings die Gefahr, dass die Pflanze Schaden nimmt.

Einfache Düngung

Einfach und präzise funktioniert auch die Düngung: Weil das mineralische Granulat anders als Erde keinen Humusanteil hat, erfolgt die Versorgung mit wichtigen Nährstoffen direkt über das Wasser. Am besten geeignet sind spezielle Hydrokultur-Dünger. Sie sind niedriger dosiert als andere Blumendünger und optimal auf die Bedürfnisse der Pflanzen angepasst. Wie häufig gedüngt werden muss, kann man auf der Verpackung nachlesen, in der Regel etwa alle zwei bis vier Wochen. Eine Auswahl an Produkten und professionelle Beratung gibt es im Fachhandel. So genießen Pflanzen in Hydrokultur die besten Voraussetzungen für ein gesundes Wachstum und schenken lange Freude! (GMH/FvRH)

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