Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Husqvarna Group: Stellt Geschäft mit Diamantwerkzeugen ein

Im Rahmen ihres Engagements für eine Neuausrichtung auf profitables Wachstum und ein strategisches Portfoliomanagement plant die Husqvarna Group, ihr nicht zum Kerngeschäft gehörendes Geschäft mit Diamantwerkzeugen für die Steinbearbeitung innerhalb der Sparte "Construction" einzustellen.

Die Husqvarna Group beabsichtigt, ihr nicht zum Kerngeschäft gehörendes Geschäft mit Diamantwerkzeugen für die Steinbearbeitung einzustellen.

Daher plant die Husqvarna-Sparte "Construction" die Einstellung ihrer Produktion von Diamantwerkzeugen für die Steinbearbeitung in Belgien, Portugal und Griechenland sowie aller weltweiten Servicezentren und Vertriebsaktivitäten im Zusammenhang mit dem Steingeschäft.

„Dies steht voll und ganz im Einklang mit der Strategie des Konzerns, durch diszipliniertes Portfoliomanagement und eine gezieltere Kapitalallokation zu profitablem Wachstum zu gelangen. Künftig wird uns ein strafferes Produktportfolio ermöglichen, Investitionen in Innovationen in Segmenten zu priorisieren, die das größte Potenzial für Margenausweitung und attraktive Renditen bieten“, sagt Glen Instone, CEO der Husqvarna-Gruppe.

Der Ausstieg wird den Nettoumsatz auf Jahresbasis um rund 250 Mio. SEK (22,6 Mio. Euro) verringern und sich leicht positiv auf die operative Marge des Geschäftsbereichs auswirken. Das Geschäft mit Diamantwerkzeugen für die Steinbearbeitung wird derzeit in der Geschäftsbereichseinheit „Sawing and Drilling“ ausgewiesen. Der vollständige Ausstieg soll bis Ende 2026 abgeschlossen sein.

Im Geschäftsbereich Diamantwerkzeuge für die Steinbearbeitung sind derzeit rund 200 Mitarbeiter beschäftigt. Der geplante Ausstiegsprozess wird in jedem betroffenen Land unter Berücksichtigung und Rücksichtnahme auf die Mitarbeiter sowie in Absprache mit Betriebsräten und Gewerkschaften vorbereitet und durchgeführt, um einen verantwortungsvollen Ausstieg zu gewährleisten.

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