Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

HortiSem: Erfolgreicher Projektabschluss beim Forum Zukunft Gartenbau

Das Projekt HortiSem hat beim Forum Zukunft Gartenbau einen erfolgreichen Abschluss gefunden. Am 21. und 22. Juni 2023 wurden die Projekte des Innovationsförderprogramms für einen Gartenbau 4.0 dem interessierten Fachpublikum an der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau in Heidelberg präsentiert.

Jascha Jung und Dr. Esther Mietzsch vom Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft (KTBL) standen zum Projekt HortiSem Rede und Antwort. Bild: ZVG/Winter.

Im Projekt HortiSem haben die Verbundpartner drei Jahre lang daran gearbeitet, die Daten verschiedener Datenbanken im Bereich Pflanzenschutz aufzubereiten und zu vernetzten. Der Zentralverband Gartenbau (ZVG) ist Projektpartner.

MinDir. Dr. Burkhard Schmied vom Bundeslandwirtschaftsministerium betonte in seinem Eingangsvortrag die Relevanz der Forschung und Entwicklung der Digitalisierung, Automatisierung und Robotik über alle Fachsparten hinweg.

Prof. Dr. Uwe Schmidt von der Humboldt-Universität Berlin bot einen Überblick über aktuelle und bereits abgeschlossene Forschungsprojekte im Bereich Technik und Digitalisierung unter Glas. Mit Robotik beschäftigt sich Dr. Jochen Hemming von Wageningen Universtiy & Research. In seinem Vortrag erläuterte er zudem die Projekte für nachhaltigen Gewächshausgartenbau des Forschungszentrums. Stefan Hirl von Spezialkulturen-Hirl präsentierte das System PATS. Mit seiner Hilfe werden nachtaktive Schadinsekten durch die Kombination von Kameras und Minidrohnen beobachtet und bekämpft.

Potentiale der Digitalisierung und die Wirtschaftlichkeit der Innovationen wurden bei der Podiumsdiskussion und im Workshop erörtert. Forschungsbedarf gibt es bei Produktionssystemen, im Bereich Betriebsführung & Management und entlang der Wertschöpfungskette. Einig waren sich alle Beteiligten, dass eine weitere Förderung – vor allem bis zur Praxisreife – wichtig ist, um für die kommenden Herausforderungen wie Arbeitskräftemangel und Nachhaltigkeit gewappnet zu sein. (ZVG/HortiSem)

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