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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
HortInnova: ZVG unterstützt AMK-Initiative
Die Ministerinnen, Minister und Senatoren der Agrarressorts der Länder forderten das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) bei der Agrarministerkonferenz (AMK) in Landau auf, bis zur nächsten AMK einen Bericht zum Fortgang der beiden verbliebenen Forschungsschwerpunkte „Gartenbau als Lieferant von Inhalts- und Rohstoffen“ und „Urbaner Gartenbau“ vorzulegen.
„Nicht umsonst wurde auch in diesen Bereichen dringender Innovationsbedarf festgestellt“, betonte ZVG-Vizepräsident Hartmut Weimann mit Blick auf die insgesamt fünf Förderschwerpunkte. „Innovationen sind für die Lösung von Problemen in der gärtnerischen Erzeugung von zentraler Bedeutung, um wettbewerbsfähig zu sein“, so Weimann weiter. Für die Realisierung der Forschungsstrategie sei eine thematische Konkretisierung und eindeutige Mittelausstattung dringend geboten.
Der HortInnova-Prozess wird von der Branche weiterhin grundsätzlich sehr begrüßt. Der ZVG unterstützt das Projekt „Forschungsstrategie für Innovationen im Gartenbau – HortInnova“ von Beginn an. Dies unter anderem im 23-köpfigen Begleitausschuss, in dem Akteure aus den Gartenbauwissenschaften und den gärtnerischen Verbänden vertreten sind, und fachlich in den themenorientierten Expertenworkshops. (ZVG)
Hintergrund
Die Erstellung der Forschungsstrategie für Innovationen im Gartenbau (Akronym HortInnova) wurde vom BMEL als wissenschaftliches Entscheidungshilfevorhaben in den Jahren 2015 bis 2017 gefördert. Die Forschungsstrategie beinhaltet die fünf Forschungsschwerpunkte: „Gartenbau 4.0“, „Gartenbau als ressourcenschonende Kreislaufsysteme“, „Pesticide Free Horticulture“, „Gartenbau als Lieferant von Inhalts- und Rohstoffen“, und „Urbaner Gartenbau“. Das Ministerium hatte angekündigt, die Forschungsstrategie sukzessive nach Forschungsschwerpunkten umzusetzen; 2018 war damit begonnen worden. Die Agrarminister hatten bereits bei den vergangenen Konferenzen 2018 in Münster und Bad Sassendorf sowie 2017 in Lüneburg eine Konkretisierung und klare Mittelausstattung aller Forschungsschwerpunkte gefordert.

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