Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

HORNBACH-Gruppe: Unerwarteter Ergebnisrückgang

Die HORNBACH-Gruppe verzeichnete im dritten Quartal 2018/19 trotz erfreulicher Umsatzzuwächse einen unerwarteten Ergebnisrückgang. Die Ertragsprognose wurde daraufhin angepasst.

Die HORNBACH-Gruppe verzeichnete im dritten Quartal 2018/19 trotz erfreulicher Umsatzzuwächse einen unerwarteten Ergebnisrückgang. Bild: Hornbach.

Der HORNBACH Holding AG & Co. KGaA Konzern (HORNBACH-Gruppe) verzeichnet im dritten Quartal 2018/19 einen unerwarteten Ergebnisrückgang. Dafür verantwortlich ist vor allem die unbefriedigende Ertragsentwicklung im November 2018, insbesondere im Teilkonzern HORNBACH Baumarkt AG. Den ersten vorläufigen Q3-Zahlen zufolge verringert sich das um nicht-operative Ergebniseffekte bereinigte Betriebsergebnis (EBIT) der HORNBACH-Gruppe im Vergleich zum Vorjahresquartal um ca. 31% auf knapp 20 Mio. Euro (Vj. 28,8 Mio. Euro).

Zwar verbessert sich der Konzernumsatz im Q3 2018/19 um 7,7% auf 1.085 Mio. Euro, jedoch steigt der Rohertrag nur unterproportional zum Umsatzwachstum. Wesentlicher Grund hierfür sind gestiegene Einkaufspreise, die wettbewerbsbedingt nicht durch höhere Verkaufspreise kompensiert werden können. Das Rohertragswachstum reicht nicht aus, die gestiegenen Filial- und Verwaltungskosten auszugleichen.

Somit geht das bereinigte EBIT im Dreivierteljahr 2018/19 um ca. 11% auf rund 181 Mio. Euro (Vj. 203,1 Mio. Euro) zurück. Der Vorstand hält es für unwahrscheinlich, dass der Ergebnisrückstand im vierten Quartal aufgeholt werden kann. Stattdessen wird nunmehr damit gerechnet, dass das bereinigte Betriebsergebnis (EBIT) den Vorjahreswert um mehr als 10% unterschreiten wird.

Die Umsatzprognose belässt der Vorstand mit einem erwarteten Anstieg im mittleren einstelligen Prozentbereich - nach einem Plus von 4,8% auf 3.475 Mio. Euro im Dreivierteljahr - unverändert.

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